T-Rex 450 Airwolf

Als großer Airwolf Fan wollte ich schon lange einen Airwolf Rumpf für den 450er Rex haben.
Allerdings wollte ich auch nicht auf den 450er Trainer verzichten. Nachdem mir ein Vereinskollege einen gebrauchten 450er verkauft hat, stand dem Airwolf Rumpf nichts mehr im Weg.

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Eigentlich wollte ich einen Rumpf von Align oder Heli Artists, die meines Wissens nach baugleich sind. Leider waren beide nicht lieferbar, so habe ich zu einem Rumpf von BMI gegriffen, welcher mit Einzugsfahrwerk auch noch bedeutend günstiger war als die anderen beiden. Als der Rupf gekommen ist war ich doch überrascht als ich die Haube abgenommen habe. Steht da nicht Heli Artist auf einem der Spanten 🙂 .
Der Einbau gestaltet sich einfach. Zuerst wird das Einzugsfahrwerk eingestellt und mit einem Servo versehen, welchen man nur mit doppelseitigem Klebeband einklebt. Dann wird die Mechanik eingebaut. Die Befestigungsbohrungen sind bereits vorhanden und es werden lediglich ein paar Holzbrettchen als Abstandshalter eingelegt und der Rumpf an den originalen Kufenbefestigungen verschraubt. Um das Heck einzubauen habe ich das Heckteil abgebaut, die Mechanik in den Rumpf geschoben und habe dann das Heckteil wieder angeschraubt. Leider ging das nicht so ohne weiteres und ich musste erst 2 Löcher in den Heckausleger bohren um die Schrauben anzuziehen. Die Löcher habe ich mit kleinen schwarzen und weißen Aufklebern „versteckt“.
Alles in allen ist der Umbau in wenigen Stunden erledigt.
Beim Erstflug hatte ich ganz schön feuchte Hände. Fliegen tut der kleine Wolf etwas träge, was aber kein Problem ist. Lediglich das der Heckrotor etwas verzögert arbeitet ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber das Flugbild entschädigt für alles.

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Edit:15.09.2015
Heute habe ich das nachgerüstet, was mir schon die ganze Zeit gefehlt hat, Raketenwerfer! Natürlich keine echten, sondern nur Attrappen, aber irgendwie müssen die einfach sein. Da ich für den 450er Rumpf keine gefunden habe, habe ich kurzerhand selber welche gezeichnet und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

Airwolf Rocketlauncher 1

Nach dem lackieren habe ich noch die Hydraulikleitungen aus Draht gebogen und in die vorgefertigten Löcher geklebt.

Airwolf Rocketlauncher 2

Am Schluss habe ich das ganze einfach mittels extra starkem doppelseitigem Klebeband am Rumpf befestigt. Auf den Fotos sieht das ganze etwas grob aus, aber wenn man es in natura sieht fällt das nicht ins Auge.

Airwolf Rocketlauncher 4 Airwolf Rocketlauncher 3

Wer den Raketenwerfer nachdrucken will, das STL File gibt es auf Thiniverse als Download

Blade 200QX

Und wieder ein neuer Quadrocopter schoss es mir durch den Kopf, als ich den Blade 200QX in Nürnberg auf der Spielwarenmesse gesehen habe. Na ja, so richtig fertig zu sein scheint er auch nicht, das Chassis sieht noch stark nach Prototyp aus, irgendwie wie ein Jogurtbecher.

200qx
O.K. er war doch schon fertig und das mit dem Chassis ist durchaus so gewollt, man sieht dadurch einfach die LEDs, welche sich im Inneren befinden, durchscheinen und so hat man eine bessere Lageerkennung am Tag und gleichzeitig ist der Kleine auch nachtflugtauglich. Eine Kamera gibt es optional auch noch dazu. GPS gibt es in dem kleinen Bruder des 350QX nicht, das Teil soll als „Sportquadrocopter“ dienen. Es gibt sogar schon die ersten Prototypen, welche rückenflugtauglich sind. Diese Funktion soll angeblich per Softwareupdate nachgereicht werden.
Als der Blade angekommen ist war ich als erstes von der Größe des Kartons erstaunt. Irgendwie hatte ich das Ding größer in Erinnerung. Nach dem Öffnen findet man neben dem eigentlichen Modell, ein Ladegerät mit Adapterkabel, etwas Werkzeug, Ersatzrotorblätter eine 2S 800mAh Akku. Schade ist, dass die Kufen nicht angeschraubt sind. Dies muss man selber machen, was kein Problem darstellt, sofern man anständiges Werkzeug benutzt, der mitgelieferte Innensechskantschlüssel taugte einfach gar nichts. Leider passt der Quadrokopter dann auch nicht mehr in seine Verpackung und somit kann man diese nicht als Transportkoffer verwendet werden.
Die Programmierung der Fernsteuerung geht wie immer schnell von der Hand und ist gut beschrieben. Allerdings gibt es eine kleine Ungereimtheit in der Anleitung. Laut Beschreibung dient der Bindetaster dazu die Motoren aus zu machen, genauso wie es auch beim 350QX ist. Da der 200QX mit einer optionalen Kamera betrieben werden kann und diese vom Sender zu steuern ist, wir dafür der Trainertaster verwendet. Schade, der Trainertaster und der Bindetaster sind der gleiche Schalter. Bedeutet dies nun der 200QX fällt nach jedem Foto vom Himmel? Nein tut er nicht. Mangels Kamera kann ich diese Funktion leider nicht testen, aber die Motoren gehen nicht aus wenn man den Bindetaster betätigt. Zum Abstellen der Motoren musste ich die Trimmung ganz zurücknehmen. Ich hab eine Anfrage an Horizon Hobby gestellt, mal sehen was die dazu sagen.
Ähnlich wie der 350QX verfügt der 200QX über 300 Flugphasen,

–          Stabilisierungsmodus mit geringen Ausschlägen (LED Grün)
–          Stabilisierungsmodus mit großen Ausschlägen (LED Blau)
–          Agilitätsmode (LED Rot)

Über das Flugverhalten kann ich bis jetzt nur eines sagen, von sehr stabil bis sehr agil ist alles dabei. Im Modus „Stabilisierungsmodus mit geringen Ausschlägen“ kann man wirklich im Wohnzimmer fliegen. Für den Agilitätsmode hingegen sollte man schon etwas Platz zur Verfügung haben, dafür gehen Überschläge auf kleinsten Raum.
Um mir ein richtiges Urteil bilden zu können brauch ich aber noch einige Flüge. Was auf alle Fälle klasse ist, ist die Beleuchtung. Die Sichtbarkeit bei Dunkelheit ist wirklich super, aber bei Sonne muss man schon aufpasse wo vorne und hinten ist.

EDIT: Die Antwort von Horizon Hobby, bezüglich des „Gas aus“ Schalters ist nun auch gekommen:
Hier liegt leider ein Fehler vor. Wir empfehlen die Motor aus Funktion auf den 2-positions-Schalter H oder A zu legen, bei der DX7S oder 8 dann TH-HOLD/MIX.

EDIT 2: In der Zwischenzeit ist die Kamera (EFC 721) lieferbar. Als sie geliefert wurde war mein Erstaunen groß, dass die Kamera am Chassis festgeschraubt wird. Im Nachhinein eigentlich klar, denn mit festklipsen oder ähnlichem hätte das nicht gehalten. Flips und ähnlichen gehen übrigens immer noch problemlos, auch mit installierter Kamera.
Die Qualität der Fotos ist wie erwartet nicht berauschend, was aber bei 1,5 Megapixel zu erwarten war. Die Qualität der Filme ist überraschend gut. Klar kommt sie nicht an einen 350 QX mit einer GoPro ran aber durchaus brauchbar. Einzig der „Rolling Shutter“ Effekt stört etwas, aber den kann man ja rausrechnen lassen.

Jetzt gibt es auch ein Firmwareupdate, welches den kleinen 3D fähig macht. Einen Bericht gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

 

Update des Blade 350 QX zur Version 2

Angekündigt war das Update des Blade 350 QX schon seit einiger Zeit. Es war die Rede von einem Hardwareumbau und von einem Softwareupdate, aber so richtige Infos gab es lange Zeit nicht. Kurze Zeit vor Erscheinen des USB Programmers gab es dann die Anleitung und die Software im Netz. Weiterlesen

Blade QX 180

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Wie auch bei den Helis, ist Blade bei den Quadrocoptern immer wieder für eine Überraschung gut.
Nach dem „großen“ QX 350 mit der GoPro Halterung hat Blade nun einen Quadrocopter in der MQX Größe mit inklusive Kamera auf den Markt gebracht. Diese Kamera ist nicht eingebaut, sondern wird mittels Klettband unter den Quadrocopter gespannt.
Der QX 180 ist dem MQX sehr ähnlich. Es gibt ein Kufengestell zum Befestigen der Kamera, eine andere Haube und eine etwas veränderte Elektronik.

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Die Kamera selbst besitzt einen Ein/Aus Schalter, einen Schalter um die Aufnahme zu starten und einen Modeschalter mit dem man zwischen Foto und Video Mode hin und herschalten kann. Außerdem einen MicoSD Slot inkl. 2 GB SD Karte und einen Mico USB Anschluss, welcher zum Auslesen der Daten und  zum Laden der Kamera dient.

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Den einzigen Schalter den man aber wirklich benötigt ist der Ein/ Aus Schalter. Die Aufnahme starten oder den Mode ändern kann man bequem während des Flugs vom Sender aus. Natürlich darf man von der Kamera keine Wunder erwarten, es ist natürlich kein GoPro, aber bei genügend Licht sind die Ergebnisse wirklich gut. Auch fliegerisch ist der QX 180 besser als sein Bruder MQX. Er steht nochmal eine Ecke stabiler in der Luft. Wer ab und an mal eine Luftaufnahme oder ein Video machen möchte aber der QX 350 und eine GoPro zu teuer ist, der ist mit dem QX 180 gut bedient. Das Teil macht wirklich Spaß, egal ob mit oder ohne Kamera drunter.

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T-Rex 550e Pro DFC

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Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder einen größeren Heli gegönnt. Meine 600er kommen langsam in die Jahre und da ich bei meinen 6 Zellen bleiben wollte, fiel meine Wahl auf einen T-Rex 550e Pro DFC. Dieser 550er hat das Heckrohr und auch den Kopf vom 600er, fliegt aber mit 6 Zellen  und ist daher genau das was ich gesucht habe. Zum Einsatz kommen folgende Komponenten:

  • 730MX Brushless-Motor mit 850 kV
  • Castle Talon 90 Brushless-Regler
  • 3 x Align DS 615 auf der Taumelscheibe
  • Align DS 655 am Heck

Als Stabi kommt ein Mini VStabi mit der Software Version 5.3 zu Einsatz.
Wie bei Align schon immer der Fall, waren auch dieses Mal sehr viele der Komponenten schon vormontiert. Allerdings sind im Gegensatz zu früher alle Schrauben nur mit der Hand angezogen, so dass man sich keine Gedanken machen muss welche der Schauben man nochmals rausschrauben und mit Schraubensicherung versehen muss. Man muss einfach alle Schrauben rausschrauben, mit Schraubensicherung versehen und endgültig festschrauben. Meiner Meinung ist das besser als früher.
Der Aufbau als solches beinhaltet keine Überraschungen und geht flott von der Hand. Das einzige was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet hat, war die Position des Reglers. Diesen habe ich dann schlussendlich mittels Klettband unter der Akkurutsche befestigt.
Der Einbau der Elektronikkomponenten  war auch kein Problem, jedoch war dann gleich das erste Servo kaputt, das ließ sich nur durch leichtes klopfen auf das Gehäuse überreden. Na ja, zum weitern Zusammenbau bliebe es erst mal drin, wurde dann aber vor dem Erstflug getauscht. Beim Einstellen des VStabi, fiel dann auf das alle Wege viel zu groß waren, und ich musste alle Kugelköpfe, entgegen der Anleitung, weiter innen Einschrauben. Nach 3 Abenden war es dann vollbracht der Heli war fertig.
Da es in der Zwischenzeit sehr früh dunkel wurde musste der Erstflug aufs Wochenende verschoben werden. Es war zwar ziemlich windig, aber ich wollte einfach wissen ob der Heli funktioniert. Auch nach so vielen Helis habe ich immer noch weiche Knie wenn es ums einfliegen geht. Also Akku ran, warten auf das Zucken der Taumelscheibe, mit der das VStabi die Bereitschaft meldet und dann rauf auf den Platz. Nochmals tief durchatmen, dann die erste Flugphase aktivieren. Der Rotor beginnt sich zu drehen, wird schneller, aber leider nicht schnell genug. Die anliegende Drehzahl reicht nicht zum Fliegen. Erstmal die Programmierung des Senders überprüft, aber da scheint alles zu stimmen.
Der verwendete Akku ist zwar voll aber nicht mehr der Beste. Nach einem Wechsel auf einen neuen Akku, geht das ganze schon besser ab. Etwas Pitch und der Heli hebt problemlos ab, jedoch ist er etwas sehr agil am Knüppel. Also nochmals landen und den Servoweg auf Roll und Nick verkleinern. Jetzt passt es grob und der erste Rundflug startet. Auch auf dem Rücken funktioniert der Rex problemlos.

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Jetzt muss ich das Ganze noch etwas feinjustieren, aber nicht bei dem Wind.

To be continued.

Der Blade QX 350

WEB_Blade 350Vor einigen Monaten wurde von Horizon Hobby Deutschland der Blade QX 350 angekündigt. Na ja, Quadrocopter hatte ich schon ein paar  und daher hat mich diese Ankündigung im ersten Moment gar nicht so sehr interessiert. Nachdem die ersten Videos von dem noch nicht auf dem Markt erhältlichen Modell im Netz erschienen sind, hat sich das Ganze aber geändert. Der Blade Q350 ist ein Quadrocopter mit GPS Unterstützung und einer Rückkehrfunktion. Von der Bestellung bis zur heutigen Lieferung sind dann noch einige Wochen vergangen. Als die Lieferung heute ankam, konnte ich es kaum noch erwarten das Paket auszupacken. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt der vollständig zusammengebaute QX350, Ersatzpropeller und eine Gopro Halterung, welche im übrigen als einziges zusammengeschraubt werden muss, zum Vorschein. Weiter sind neben einer Anleitung, etwas Werkzeug, der Akku und ein 12 Volt Ladegerät enthalten.
Dann gibt es ein DIN A4 Blatt, welche einige Fehler in der Bedienungsanleitung korrigiert.
Und da geht die Verwirrung los. In der Korrektur steht, dass sich in der Progammieranleitung für die DX18 ein Fehler eingeschlichen hat. Man soll nicht Kanal 6 sondern AUX 1 umkehren. Schade nur das meine DX18 Kein AUX 1 hat, sehr wohl aber einen Kanal 6. Ich denke, das ist eine Verwechslung, die beim Übersetzten zustande kam. Stellt man die DX18 auf Englisch um, gibt es auch ein AUX1.
Nach dem Laden des Akkus, dem Zusammenbau der Gopro Halterung, an die im Übrigen auch mein Action Cam von Aldi passt,  ging es dann ans Binden. Da war dann die nächste Ungereimtheit. Man kann Binden „normal“, „mit GPS Unterstüzung“ und „ohne GPS Unterstüzung“ auswählen. Der Unterschied von mit und ohne GPS ist ja klar, aber was „normal“ ist, ist mir nicht klar. Ich habe den QX 350 dann mit GPS Unterstützung gebunden. Danach ging es dann nur kurz raus hinters Haus, viel Zeit blieb nicht vor dem Regen, das war klar. Nach dem Einschalten blinkte der QX in 3X grün, Pause und wieder 3x grün. Ein Zeichen, dass der QX im Smartmodus ist und noch kein GPS Signal hat. Nach ca. 30 Sekunden leuchtet die LED konstant grün und es konnte losgehen. Zuerst muss man den QX aber „scharf schalten“, das mach man, indem man den Heckknüppel schnell nach links und dann wieder nach rechts bewegt. Ist dies geschehen, drehen die Rotoren bereits langsam, ein Feature, welches ich bisher noch bei keinem Quadrocopter gesehen habe. Nach dem „Gasgeben“ hebt der QX langsam ab und steht ruhig in der Luft. Nur leider reagiert die Kiste überhaupt nicht richtig. Ich kann über Nick nicht nach hinten fliegen. Nach einigem Rätseln wurde mir dann klar, dass es sich nicht um einen Fehler handelt, sondern um den sogenannten SAFE Circle, eine Funktion die verhindert, dass der Quadrocopter den Piloten verletzt.
Das Fliegen in diesem Smartmodus ist für einen geübten Piloten etwas verwirrend, denn man gibt mit dem Gas nicht den Befehl zum Steigen und Sinken, sondern die Höhe vor. Das bedeutet, bei Pitch ganz oben, oder eben Vollgas, steigt der QX auf 45 Meter und wartet da. Nimmt man nun das Gas zurück in die Mitte, dann fällt der QX auf 22,5 Meter und nimmt man das Gas ganz raus, dann landet der QX. Mit Roll und Nick verhält es sich ähnlich, egal wie der QX steht, also wohin die Vorderseite zeigt, steuert man rechts, fliegt der QX nach rechts, steuert man nach vorne fliegt der QX vom Piloten weg, selbst wenn der QX im Nasenflug ist.
Schaltet man in den Stabilitäts- oder Agilitätsmodus, dann verhält sich die Steuerung wie man es von einem Modell gewohnt ist. Wenn ich nicht gerade filme, wird dies wohl der von mit bevorzugte Modus sein.
Die Rückkehr Funktion konnte ich leider nicht mehr testen, denn in der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen. Das hole ich aber bestimmt in den nächsten Tagen nach.
EDIT1:

In der Zwischenzeit  habe ich einige Flüge mit dem Blade QX 350 absolviert und bin immer noch begeistert von dem Quadrocopter. Die Rückkehr Funktion habe ich nun auch getestet. Mit durchaus gemischten Gefühlen habe ich den Schalter umgelegt und zugeschaut wie der Blade zuerst etwas gestiegen ist und dann zum Startpunkt zurückgeflogen ist. Am Anfang sieht es so aus als würde der Blade am Zielpunkt vorbei fliegen, jedoch täuschte das nur. Hat der Quadrocopter seinen Zielpunkt erreicht, dann beginnt er langsam zu sinken und setzt dann Butterweich auf.
Die ersten Luftbilder und Videos habe ich in der Zwischenzeit auch gemacht, allerdings mit einer GoPro Hero 3 Silver Edition und nicht mit meiner Aldi Cam.

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In der Zwischenzeit hat der 350qx auch ein Firmwareupdate erhalten. Einen Bericht gibt es hier.

Der Nano QX

 Nano QXNachdem der Nano QX ca. 6 Wochen nach der Ankündigung durch Horizon Hobby bei mir ankam, war ich von der Größe der Verpackung überrascht. Dass da kein riesiger Karton geliefert wird, war mir schon klar, aber so klein, damit hatte ich dann nicht gerechnet.
Bei Auspacken kommt dann der Nano QX, eine weitere Haube, 1 Akku mit USB-Lader sowie ein Satz Rotorblätter und Ersatzhaubengummis zum Vorschein.

Nano QXDie Akkus sind die gleichen wie beim Nano CPX, insofern gibt es da bei mir schon mal keinen Engpass und den USB-Lader muss ich auch nicht benutzen.
So, als erstes wird die Steuerung programmiert. Wie immer steht dies ausführlich im Handbuch. Allerdings ist es für DX8 User etwas verwirrend beschrieben. Man soll nämlich den Trainerschalter AUX1 zuweisen. Leider heißt AUX1 bei der DX8 Kanal6!
Na ja, das war schnell erledigt und etwas Dual Rate wurde auch noch auf einen Schalter gelegt. Nach dem Binden leuchtet eine LED, durch die Haube gut sichtbar blau auf. Dies signalisiert, dass der stabilisierte Mode (SAFE) aktiv ist.

Nano QXDer Quadrocopter fliegt mit 100% DR und ohne Expo wirklich wunderbar und lässt sich gut auf kleinstem Raum steuern. Nun wir es Zeit für den Agilitätsmodus. Dazu muss man nur kurz den Trainerschalter drücken und schon leuchtet eine rote LED.

Nano QXDer NanoQX wird nun wirklich sehr agil und Spaß bringt das im Wohnzimmer nicht!
Leider ist das Wetter gerade nicht tauglich um den Nano QX draußen im Agilitätsmodus zu testen, aber das werde ich nachholen und berichten.

Nano QXIch kann aber schon nach den ersten Flügen sagen, dass der Nano QX präzieser fliegt, als mein Hubsan X4.

Edit: 10.01.2015In der Zwischenzeit fliegt mein Nano QX mit einem selbstgedruckten Frame aus meinem 3D Drucker. Das STL File gibt es hier:

Thingiverse
Fliegerisch merkt man keinen Unterschied, hier ging es nur ums Selbermachen. Der rote Stab vorne dient übrigens zum Schutz des Board bei einem Absturz.

frame

Hier ein Zeitraffer Video der Herstellung.

Hubsan X4

Hubsan4Den Hubsan X4 habe ich auf der Messe Sinsheim, oder vielmehr auf der Faszination Modelltech wie sie seit diesem Jahr heißt, mitgenommen. Eigentlich war das kleine Ding als „Zimmerflieger“ für meinen Sohn gedacht, aber ich hab dann für mich auch einen gekauft.
Einen Bericht wollte ich über das kleine Teil eigentlich nicht schreiben, dann es machte für mich auf den ersten Blick eher den Eindruck eines Spielzeug, als den eines ernstzunehmenden Quadrocopter. Zum Lieferumfang gehört:

1. Sender (im Gamecontrollerformat aber mit Minidisplay)
2. Der Quadrocopter
3. Ein Akku (1S 240mAh)
4. Ein USB Ladekabel (ein passendes 220Volt Netzteil ist nicht enthalten)
5. Ein Satz Ersatzpropeller.

Der ganze Kerl misst 60x60mm (ohne Rotoren) und wiegt 32g (inkl. Akku). Nach der Messe habe ich gleich den Akku mittels USB Ladekabel an das Netzteil meines Handy angeschlossen und geladen. Der Sender wurde mittels 4 AAA Batterien auf seinen ersten Einsatz vorbereitet. Währen der Akku geladen wurde, habe ich mir mal die Anleitung zu Gemüte geführt. Diese ist, zumindest bei meinem Modell, nur in Englisch vorhanden.
Beim Sender kann man die Servos umkehren und den Servoweg, also die Empfindlichkeit einstellen. Letzteres sogar 2 mal, einmal im Normalmodus und einmal im Experten Modus.
Das ganze ist eigentlich eine Umschaltung von D/R. Umgeschalten wird, in dem man den linken Stick kurz drückt (Mode 1).

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Nach dem Laden Akku rein und Gas. Erstes Fazit, im Normalmodus ist der Kleine sehr träge und im Experten Modus muss man im Wohnzimmer sehr aufpassen. Also habe ich im Normalmodus den Weg von 40 auf 60% erhöht. Nun bringt der Kleine richtig Spaß im Wohnzimmer oder auch im Kinderzimmer meines Sohnes. Im Expertenmodus sind sogar Flips in alle Richtungen möglich. Also, irgendwie doch mehr Modellbau als Spielzeug, daher doch ein Bericht.
Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Mein erster (Eigenbau) Quadrocopter

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Der Gedanke einen eigenen Quadrocopter zu bauen spukt schon lange in meinem Kopf herum. Dank einer kleinen CNC Fräse solle es eigentlich kein Problem sein, ein solches Fluggerät zu bauen. Allerdings ist es mit fräsen alleine nicht getan, die Elektronikkomponenten sollten auch passen und korrekt abgestimmt sein.
So richtig ran getraut habe ich mich also lange Zeit nicht an dieses Projekt. Geändert hat sich dies als mein Vereinskollege Phillip Rösner seinen Quadrocopter gebaut hat. Mit einem erfahrenen Berater an der meiner Seite hab ich das Projekt dann doch gestartet.
Auf der Suche nach einem passenden Rahmen bin ich auf der Flugwiese.de fündig geworden. Die Pläne des Modells 2012 habe ich leicht modifiziert und meinen Bedürfnissen angepasst. Als Landegestell habe ich die lange Variante gewählt, um die Möglichkeit zu haben eine Kamera anzubauen. Auf den Bau des Rahmens gehe ich hier jetzt nicht weiter ein, dieser steht auf Flugwiese.de sehr genau beschrieben. Als Controller Board kommt ein KK2.0 von Hobbyking zum Einsatz. Dieses ist dank seiner sehr ausgereiften Software und dem kleinen Grafikdisplay sehr komfortabel einzurichten. Man alle Einstellungen nimmt man mittels der 4 kleinen Taster vor und bekommt sehr genaue Anweisungen auf dem Display angezeigt. Man muss den Mode wählen, in meinem Fall Quadrocopter X Form, den Gasweg einlernen die Steuerrichtung des Senders überprüfen und den Sensor kalibrieren. Die Empfindlichkeit der Steuerung kann (muss) man mittels Pgain und Igain einstellen. Das hört sich im ersten Moment sehr kompliziert an, ist aber eigentlich sehr einfach und sehr gut in der Anleitung beschrieben.

Die Regler sind ebenfalls von Hobbyking und mit 12 A sehr klein aber vollkommen ausreichend dimensioniert. Als Motoren kommen 4 Suppo A2212/13 1000kV mit 10“ x 4,5 Propeller zum Einsatz. Die Landebeine habe ich mittels Aufkleber farbig markiert und die Ausleger haben grüne bzw. rote LEDs bekommen. Auch die Propeller sind grün bzw rot, um die Lagerkennung zu gewährleisten. Die Motoren haben einen Abstand von ca. 50 cm. Alles in allem ist das eine Menge Lötarbeit und einiges mehr an Arbeit wie ich gedacht habe oder aber auch wie es aussieht.

Der Erstflug:
Da ich es wie immer nicht abwarten konnte fand der Erstflug in meinem Wohnzimmer statt.
Der Akku wird eingesteckt und der Quadrocopter auf den Boden gestellt. Nun muss man den Heckrohtorknüppel nach rechts drücken um das Board scharf zu schalten. Das Board meldest dies mit einer leuchtenden LED und einer Meldung auf dem Display die keine Fragen offen lässt.

armedNun noch etwas Gas rein und der Quadrocopter schwebt ruhig vor sich hin.
Die Einstellungen des Boards scheinen grundsätzlich mal zu stimmen.
Am nächsten Tag ging es dann ab in die Halle. Auch da haben die Einstellungen gepasst.
Die ersten Rundflüge waren noch etwas vorsichtig, aber es hat besser funktioniert als ich gehofft habe.

Nun fehlte noch eine Kamera. Leider reichte die Bodenfreiheit nicht für meine Kamera aus. Längere „Landebeine“ wollte ich wegen der Optik nicht haben und immer umbauen, war mir auch zu umständlich. Daher hab ich eine Kamerahalterung gefräst, und an diese dann ein paar alte Helikufen montiert. Diese Halterung inkl. der Kufen ist nun innerhalb einer Minute montiert und einsatzfähig.

Update 04.02.2013

So, jetzt musste noch eine Haube her. Ich wollte eine neonfarbene, einfache Haube. Allerdings würde ich dann nicht mehr auf das Display des Boards sehen können, was ab und an doch nötig ist, schon um zu sehen ob es Armed oder Save ist. Da ich nichts in dieser Art gefunden habe, beschloss ich selbst eine herzustellen. Begonnen hab ich im Küchenschrank eine halbwegs passende Schüssel zu suchen, welche ich dann auch gefunden habe. Davon habe ich dann, sehr zum Schrecken meiner Frau, eine Gipsform angefertigt. Diese habe ich dann zum Tiefziehen der Haube benutzt. Als Material habe ich 1mm starkes PET verwendet. Leider habe ich dies nur in weiß gehabt, daher wurde nach dem lackieren einfach noch ein Fenster ausgefräst und mit Klarsichtfolie beklebt um freien Blick zum Board zu haben. Einzig die Befestigungsschrauben werde ich noch gegen welche aus Kunststoff ersetzten.

Update 09.02.2013

Die ersten Flüge mit der Kamera sorgten erst mal für Ernüchterung. Vibrationen über Vibrationen. Das Ergebnis konnte man nicht ansehen, das war nur unscharf. Nachdem ich die Propeller gewuchtet habe war diese Unschärfe weg, jedoch hatten die Videos ein ausgeprägte Wellenbewegungen, der sogenannte Rolling Shutter Effekt. Alle Versuche die Kamera zu entkoppeln und diesen Effekt zu verringern brachten wenig Erfolg.
Die besten Ergebnisse bisher habe ich, wenn ich die Kamera einfach, mittels Klettband, an den Akku des Copters befestigte.


Zufrieden bin ich aber noch nicht, ich arbeite dran.