Blade 300 CFX

Eigentlich hat mich der Blade 300CFX nicht sehr interessiert. Ich habe den Blade 130 und 180 als kleine Outdoor Helis und den T-Rex 450 als den etwas größeren „immer dabei“ Heli. Ein Heli in der 300er Klasse brauchte ich eigentlich nicht.

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Blade Micro AH-64 Apache BNF

Apache 6Nach der BO105 RedBull ist der Micro AH-64 Apache der zweite Heli in der 130 / 180 Größe den Eflight auf den Markt bring. Im Gegensatz zur BO wirkt der Apache sehr viel stabiler und ist viel detailreicher aufgebaut. Auch sind beim Apache normale Microservos anstelle der Linear Servos verbaut. Ein weiterer augenscheinlicher Unterschied ist die Tatsache das der Apache einen Brushless Heckmotor anstelle des Starrantries hat.
Der Vierblatt Rotor hat nun auch ein Alu Zentralstück bekommen. Der Zusammenbau des Hubschraubers beschränk sich auf das Anschrauben der Rotorblätter. Die Sender ist dank der ausführlichen Anleitung auch sehr schnell programmiert. Die erste Hürde war dann das einsetzen des Akkus. Der Platz für diesen ist wirklich sehr knapp bemessen und man muss sehr vorsichtig sein, damit man nichts beschädigt. Bei mir z.B. habe ich gleich den Kabelmantel etwas beschädigt. Hat man diese Hürde genommen und die Haube wieder aufgesetzt, kann es ans fliegen gehen. Der Apache dreht nach dem Abheben einige Grad mit dem Heck weg, steht dann aber relativ ruhig in der Luft. Den unterschied  zum Tainer merkt man sofort, der Apache reagiert etwas träger auf alle Steuerkommandos. Alles in allem war der Erstflug ein problemloser Flug. Mal sehen wie die Langzeiterfahrungen sind.Apache 2 Apache 1

Hier noch ein kleines Video. Leider ist die Qualität nicht besondert gut, da es in der Halle etwas zu dunkel zum filmen war.

Blade 180 CFX

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Lange habe ich mich gegen den Blade 180 CFX gewehrt, nicht weil ich etwas schlechtes über ihn gehört habe, nein, weil ich einfach nicht noch einen Heli in der Größe des 130  haben wollte.
Der Blade 130 fliegt an sich nicht schlecht, hat aber seine Macken und Mängel, welche sich meist erst nach einigen Flügen bemerkbar machen. So finde ich das Heck nicht gut gelöst, zumindest wenn man es reparieren muss. Auch ein wechseln der Servos ist mitunter eine Katastrophe, da zum Teil das Chassis auseinander genommen werden muss. All dies sind Dinge, welche ich nicht nochmal haben muss. Warum nun doch ein Blade 180 CFX? Mein Sohn wollte einen haben und hat dann auch einen bekommen. Tja und dann durfte der Papa auch mal fliegen ( früher war das noch umgekehrt ) und auf einmal war es da, das haben will Gefühl. Der Heli fliegt sich komplett anders wie ein 130er. Er erinnert vom Flugverhalten eher an einen 450er oder 500er Heli. Er hängt perfekt an den Knüppeln, hat richtig Leistung, welche auch in weiten Loopings nicht nachlässt. Dazu ist er sehr wendig, lässt sich aber in jeder Situation präzise steuern. Auch eventuelle Reparaturen gehen besser von der Hand. So lassen sich die Servos einfach und schnell ausbauen. Auch das Heck ist sehr schnell repariert und nicht ein solches Gefummel wie beim 130. Ein weiterer riesen Vorteil ist, dass man das AC3X vom Sender aus einstellen kann. Das AC3X kann man im übrigen nun auch updaten, wofür man aber ein separates Kabel (SPMA3065) benötigt. Ich möchte den 130 nicht schlecht machen, er fliegt wie man es von einem Heli in der Größe erwartet, aber er ist schlecht zu warten und der 180 CFX übertrifft ihn, was die Flugleistung und Flugverhalten angeht, um Welten.

 

Blade QX 180

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Wie auch bei den Helis, ist Blade bei den Quadrocoptern immer wieder für eine Überraschung gut.
Nach dem „großen“ QX 350 mit der GoPro Halterung hat Blade nun einen Quadrocopter in der MQX Größe mit inklusive Kamera auf den Markt gebracht. Diese Kamera ist nicht eingebaut, sondern wird mittels Klettband unter den Quadrocopter gespannt.
Der QX 180 ist dem MQX sehr ähnlich. Es gibt ein Kufengestell zum Befestigen der Kamera, eine andere Haube und eine etwas veränderte Elektronik.

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Die Kamera selbst besitzt einen Ein/Aus Schalter, einen Schalter um die Aufnahme zu starten und einen Modeschalter mit dem man zwischen Foto und Video Mode hin und herschalten kann. Außerdem einen MicoSD Slot inkl. 2 GB SD Karte und einen Mico USB Anschluss, welcher zum Auslesen der Daten und  zum Laden der Kamera dient.

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Den einzigen Schalter den man aber wirklich benötigt ist der Ein/ Aus Schalter. Die Aufnahme starten oder den Mode ändern kann man bequem während des Flugs vom Sender aus. Natürlich darf man von der Kamera keine Wunder erwarten, es ist natürlich kein GoPro, aber bei genügend Licht sind die Ergebnisse wirklich gut. Auch fliegerisch ist der QX 180 besser als sein Bruder MQX. Er steht nochmal eine Ecke stabiler in der Luft. Wer ab und an mal eine Luftaufnahme oder ein Video machen möchte aber der QX 350 und eine GoPro zu teuer ist, der ist mit dem QX 180 gut bedient. Das Teil macht wirklich Spaß, egal ob mit oder ohne Kamera drunter.

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