Blade Nano QX 3D

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Als der Blade 200 QX auf den Markt kam, habe ich mich schon gefragt wie lange es denn dauern würde bis der Nano QX auf dem Rücken fliegen wird. Ende Februar 2015 war es dann soweit, der Blade Nano QX 3D kam auf den Markt und damit auch bei mir an.
Als erstes fällt einam nach dem öffnen der Packung auf, dass die Propeller des 3D, im Gegensatz zu den meisten Quadrocopter, nach unten zeigen, warum dies so ist? Ich habe keinen Schimmer, aber fliegen tut es gut.
Im Lieferumfang des BNF sind neben dem Modell ein Akku, welcher identisch ist mit dem des McpX, sowie ein USB Ladegerät.
Wer die Anleitungen von Blade kennt, der weiß dass die Programmierung des Senders genau beschrieben ist. Beim 3D kam ich dieses Mal aber ins Straucheln. Leider steht in der Anleitung immer etwas von AUX1, was es im Sender nicht gibt. Im deutschem Menü ist das schlicht Kanal 6. Weiter steht dort, dass man den Flugmodus durch schalten des Kanal 6 ändern kann und sich die Farbe der LED ändert. Tja, bei mir hat das nicht geklappt, sowohl der Kanal 6 und auch die Farbe der LED. Ich habe dann im englischen Teil der Anleitung nachgelesen, dort war es dann Kanal 5 und von einem Farbwechsel stand dort auch nichts.

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Wenn man nun noch raus findet wie man der kleine fliegt, ist es eigentlich ganz einfach.
Die Flugphase 1 ist der Beginner Mode. Dort stabilisiert sich der Quadrocopter nach dem loslassen der Knüppel von selbst. Drückt man den Trainertaster kurz (bei der DX8 oder DX18) und steuert dann in eine Richtung, dann macht der 3D einen Flip.
In der zweiten Flugphase ist der 3D ebenso stabilisiert, macht aber einem Druck aus den Trainertasten und anschließendem steuern in eine Richtung, nur einen halben Flip und fliegt dann auf dem Rücken. Ich kann in diesem Mode nicht fliegen, denn auch auf dem Rücken fliegt man nun den 3D genauso wie wenn dieser in Normallage fliegen würde. Wer aber den Rückenflug mit einem Heli kann, hat die Steuerimpulse so drin, das man immer wieder falsch steuert.
Im dritten Mode kann man nun frei fliegen. Da mir die Reaktionen des 3D etwas zu stark waren, habe etwas Dualrate programmiert. Zu Beginn braucht man dennoch etwas Platz für die Überschläge, wie man im Video meines Sohns sehen kann, aber mit etwas Übung wird der Platzbedarf immer geringer.

Was ich etwas verwirrend finde, ist die Tatsache, das beim 3D, wie bei den meisten Quads, vorne rote Propeller montiert sind, aber die roten LEDs hinten.

Auf alle Fälle macht der kleine Mördermäsig Spaß.

Blade QX 180

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Wie auch bei den Helis, ist Blade bei den Quadrocoptern immer wieder für eine Überraschung gut.
Nach dem „großen“ QX 350 mit der GoPro Halterung hat Blade nun einen Quadrocopter in der MQX Größe mit inklusive Kamera auf den Markt gebracht. Diese Kamera ist nicht eingebaut, sondern wird mittels Klettband unter den Quadrocopter gespannt.
Der QX 180 ist dem MQX sehr ähnlich. Es gibt ein Kufengestell zum Befestigen der Kamera, eine andere Haube und eine etwas veränderte Elektronik.

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Die Kamera selbst besitzt einen Ein/Aus Schalter, einen Schalter um die Aufnahme zu starten und einen Modeschalter mit dem man zwischen Foto und Video Mode hin und herschalten kann. Außerdem einen MicoSD Slot inkl. 2 GB SD Karte und einen Mico USB Anschluss, welcher zum Auslesen der Daten und  zum Laden der Kamera dient.

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Den einzigen Schalter den man aber wirklich benötigt ist der Ein/ Aus Schalter. Die Aufnahme starten oder den Mode ändern kann man bequem während des Flugs vom Sender aus. Natürlich darf man von der Kamera keine Wunder erwarten, es ist natürlich kein GoPro, aber bei genügend Licht sind die Ergebnisse wirklich gut. Auch fliegerisch ist der QX 180 besser als sein Bruder MQX. Er steht nochmal eine Ecke stabiler in der Luft. Wer ab und an mal eine Luftaufnahme oder ein Video machen möchte aber der QX 350 und eine GoPro zu teuer ist, der ist mit dem QX 180 gut bedient. Das Teil macht wirklich Spaß, egal ob mit oder ohne Kamera drunter.

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