Blade 200qx mit gedrucktem Frame

Der Blade 200qx ist wirklich ein klasse Quadrocopter, der durch seine 3D Fähigkeit auch richtig Spaß bringt. Leider schlägt der Kleine dann auch das ein oder andere Mal ein und leider geht aufgrund des sehr leichten Chassis sehr oft auch etwas kaputt. Das Chassis zu wechseln ist nicht ganz trivial und die Kosten sind auch nicht zu verachten. Ich bin dann auf Thingiverse auf ein 3D druckbares Chassis gestoßen. Dieses habe ich mir dann heruntergeladen und gedruckt. Für diejenigen, die es interessiert: ABS, Layerhöhe 0,3 mm, 15% Infill. Das Ganze wurde dann mit Kunststoffschrauben verschraubt.
Die erste Überraschung erlebte ich nach dem Wiegen des gedruckte Chassis ist 20 Gramm leichter als das Original.

200qxgewichtdruck 200qxgewichtorg Zum Transport kann man das Chassis zusammenklappen, was ohne die Schrauben zu lösen tadellos funktioniert.200zusammen 200qx

Fliegen tut der Kleine auch mit dem neuen Chassis problemlos und im Falle eines Crash kann ich nun einzelne Teile einfach austauschen und nachdrucken.

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Ein kleinen Video von Erstflug hab ich auf Youtube hochgeladen.

Die STL Files gibt es hier zum Download

Blade Nano QX 3D

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Als der Blade 200 QX auf den Markt kam, habe ich mich schon gefragt wie lange es denn dauern würde bis der Nano QX auf dem Rücken fliegen wird. Ende Februar 2015 war es dann soweit, der Blade Nano QX 3D kam auf den Markt und damit auch bei mir an.
Als erstes fällt einam nach dem öffnen der Packung auf, dass die Propeller des 3D, im Gegensatz zu den meisten Quadrocopter, nach unten zeigen, warum dies so ist? Ich habe keinen Schimmer, aber fliegen tut es gut.
Im Lieferumfang des BNF sind neben dem Modell ein Akku, welcher identisch ist mit dem des McpX, sowie ein USB Ladegerät.
Wer die Anleitungen von Blade kennt, der weiß dass die Programmierung des Senders genau beschrieben ist. Beim 3D kam ich dieses Mal aber ins Straucheln. Leider steht in der Anleitung immer etwas von AUX1, was es im Sender nicht gibt. Im deutschem Menü ist das schlicht Kanal 6. Weiter steht dort, dass man den Flugmodus durch schalten des Kanal 6 ändern kann und sich die Farbe der LED ändert. Tja, bei mir hat das nicht geklappt, sowohl der Kanal 6 und auch die Farbe der LED. Ich habe dann im englischen Teil der Anleitung nachgelesen, dort war es dann Kanal 5 und von einem Farbwechsel stand dort auch nichts.

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Wenn man nun noch raus findet wie man der kleine fliegt, ist es eigentlich ganz einfach.
Die Flugphase 1 ist der Beginner Mode. Dort stabilisiert sich der Quadrocopter nach dem loslassen der Knüppel von selbst. Drückt man den Trainertaster kurz (bei der DX8 oder DX18) und steuert dann in eine Richtung, dann macht der 3D einen Flip.
In der zweiten Flugphase ist der 3D ebenso stabilisiert, macht aber einem Druck aus den Trainertasten und anschließendem steuern in eine Richtung, nur einen halben Flip und fliegt dann auf dem Rücken. Ich kann in diesem Mode nicht fliegen, denn auch auf dem Rücken fliegt man nun den 3D genauso wie wenn dieser in Normallage fliegen würde. Wer aber den Rückenflug mit einem Heli kann, hat die Steuerimpulse so drin, das man immer wieder falsch steuert.
Im dritten Mode kann man nun frei fliegen. Da mir die Reaktionen des 3D etwas zu stark waren, habe etwas Dualrate programmiert. Zu Beginn braucht man dennoch etwas Platz für die Überschläge, wie man im Video meines Sohns sehen kann, aber mit etwas Übung wird der Platzbedarf immer geringer.

Was ich etwas verwirrend finde, ist die Tatsache, das beim 3D, wie bei den meisten Quads, vorne rote Propeller montiert sind, aber die roten LEDs hinten.

Auf alle Fälle macht der kleine Mördermäsig Spaß.

Blade 200QX

Und wieder ein neuer Quadrocopter schoss es mir durch den Kopf, als ich den Blade 200QX in Nürnberg auf der Spielwarenmesse gesehen habe. Na ja, so richtig fertig zu sein scheint er auch nicht, das Chassis sieht noch stark nach Prototyp aus, irgendwie wie ein Jogurtbecher.

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O.K. er war doch schon fertig und das mit dem Chassis ist durchaus so gewollt, man sieht dadurch einfach die LEDs, welche sich im Inneren befinden, durchscheinen und so hat man eine bessere Lageerkennung am Tag und gleichzeitig ist der Kleine auch nachtflugtauglich. Eine Kamera gibt es optional auch noch dazu. GPS gibt es in dem kleinen Bruder des 350QX nicht, das Teil soll als „Sportquadrocopter“ dienen. Es gibt sogar schon die ersten Prototypen, welche rückenflugtauglich sind. Diese Funktion soll angeblich per Softwareupdate nachgereicht werden.
Als der Blade angekommen ist war ich als erstes von der Größe des Kartons erstaunt. Irgendwie hatte ich das Ding größer in Erinnerung. Nach dem Öffnen findet man neben dem eigentlichen Modell, ein Ladegerät mit Adapterkabel, etwas Werkzeug, Ersatzrotorblätter eine 2S 800mAh Akku. Schade ist, dass die Kufen nicht angeschraubt sind. Dies muss man selber machen, was kein Problem darstellt, sofern man anständiges Werkzeug benutzt, der mitgelieferte Innensechskantschlüssel taugte einfach gar nichts. Leider passt der Quadrokopter dann auch nicht mehr in seine Verpackung und somit kann man diese nicht als Transportkoffer verwendet werden.
Die Programmierung der Fernsteuerung geht wie immer schnell von der Hand und ist gut beschrieben. Allerdings gibt es eine kleine Ungereimtheit in der Anleitung. Laut Beschreibung dient der Bindetaster dazu die Motoren aus zu machen, genauso wie es auch beim 350QX ist. Da der 200QX mit einer optionalen Kamera betrieben werden kann und diese vom Sender zu steuern ist, wir dafür der Trainertaster verwendet. Schade, der Trainertaster und der Bindetaster sind der gleiche Schalter. Bedeutet dies nun der 200QX fällt nach jedem Foto vom Himmel? Nein tut er nicht. Mangels Kamera kann ich diese Funktion leider nicht testen, aber die Motoren gehen nicht aus wenn man den Bindetaster betätigt. Zum Abstellen der Motoren musste ich die Trimmung ganz zurücknehmen. Ich hab eine Anfrage an Horizon Hobby gestellt, mal sehen was die dazu sagen.
Ähnlich wie der 350QX verfügt der 200QX über 300 Flugphasen,

–          Stabilisierungsmodus mit geringen Ausschlägen (LED Grün)
–          Stabilisierungsmodus mit großen Ausschlägen (LED Blau)
–          Agilitätsmode (LED Rot)

Über das Flugverhalten kann ich bis jetzt nur eines sagen, von sehr stabil bis sehr agil ist alles dabei. Im Modus „Stabilisierungsmodus mit geringen Ausschlägen“ kann man wirklich im Wohnzimmer fliegen. Für den Agilitätsmode hingegen sollte man schon etwas Platz zur Verfügung haben, dafür gehen Überschläge auf kleinsten Raum.
Um mir ein richtiges Urteil bilden zu können brauch ich aber noch einige Flüge. Was auf alle Fälle klasse ist, ist die Beleuchtung. Die Sichtbarkeit bei Dunkelheit ist wirklich super, aber bei Sonne muss man schon aufpasse wo vorne und hinten ist.

EDIT: Die Antwort von Horizon Hobby, bezüglich des „Gas aus“ Schalters ist nun auch gekommen:
Hier liegt leider ein Fehler vor. Wir empfehlen die Motor aus Funktion auf den 2-positions-Schalter H oder A zu legen, bei der DX7S oder 8 dann TH-HOLD/MIX.

EDIT 2: In der Zwischenzeit ist die Kamera (EFC 721) lieferbar. Als sie geliefert wurde war mein Erstaunen groß, dass die Kamera am Chassis festgeschraubt wird. Im Nachhinein eigentlich klar, denn mit festklipsen oder ähnlichem hätte das nicht gehalten. Flips und ähnlichen gehen übrigens immer noch problemlos, auch mit installierter Kamera.
Die Qualität der Fotos ist wie erwartet nicht berauschend, was aber bei 1,5 Megapixel zu erwarten war. Die Qualität der Filme ist überraschend gut. Klar kommt sie nicht an einen 350 QX mit einer GoPro ran aber durchaus brauchbar. Einzig der „Rolling Shutter“ Effekt stört etwas, aber den kann man ja rausrechnen lassen.

Jetzt gibt es auch ein Firmwareupdate, welches den kleinen 3D fähig macht. Einen Bericht gibt es hier.

 

 

 

 

 

 

 

Blade QX 180

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Wie auch bei den Helis, ist Blade bei den Quadrocoptern immer wieder für eine Überraschung gut.
Nach dem „großen“ QX 350 mit der GoPro Halterung hat Blade nun einen Quadrocopter in der MQX Größe mit inklusive Kamera auf den Markt gebracht. Diese Kamera ist nicht eingebaut, sondern wird mittels Klettband unter den Quadrocopter gespannt.
Der QX 180 ist dem MQX sehr ähnlich. Es gibt ein Kufengestell zum Befestigen der Kamera, eine andere Haube und eine etwas veränderte Elektronik.

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Die Kamera selbst besitzt einen Ein/Aus Schalter, einen Schalter um die Aufnahme zu starten und einen Modeschalter mit dem man zwischen Foto und Video Mode hin und herschalten kann. Außerdem einen MicoSD Slot inkl. 2 GB SD Karte und einen Mico USB Anschluss, welcher zum Auslesen der Daten und  zum Laden der Kamera dient.

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Den einzigen Schalter den man aber wirklich benötigt ist der Ein/ Aus Schalter. Die Aufnahme starten oder den Mode ändern kann man bequem während des Flugs vom Sender aus. Natürlich darf man von der Kamera keine Wunder erwarten, es ist natürlich kein GoPro, aber bei genügend Licht sind die Ergebnisse wirklich gut. Auch fliegerisch ist der QX 180 besser als sein Bruder MQX. Er steht nochmal eine Ecke stabiler in der Luft. Wer ab und an mal eine Luftaufnahme oder ein Video machen möchte aber der QX 350 und eine GoPro zu teuer ist, der ist mit dem QX 180 gut bedient. Das Teil macht wirklich Spaß, egal ob mit oder ohne Kamera drunter.

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Der Blade QX 350

WEB_Blade 350Vor einigen Monaten wurde von Horizon Hobby Deutschland der Blade QX 350 angekündigt. Na ja, Quadrocopter hatte ich schon ein paar  und daher hat mich diese Ankündigung im ersten Moment gar nicht so sehr interessiert. Nachdem die ersten Videos von dem noch nicht auf dem Markt erhältlichen Modell im Netz erschienen sind, hat sich das Ganze aber geändert. Der Blade Q350 ist ein Quadrocopter mit GPS Unterstützung und einer Rückkehrfunktion. Von der Bestellung bis zur heutigen Lieferung sind dann noch einige Wochen vergangen. Als die Lieferung heute ankam, konnte ich es kaum noch erwarten das Paket auszupacken. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt der vollständig zusammengebaute QX350, Ersatzpropeller und eine Gopro Halterung, welche im übrigen als einziges zusammengeschraubt werden muss, zum Vorschein. Weiter sind neben einer Anleitung, etwas Werkzeug, der Akku und ein 12 Volt Ladegerät enthalten.
Dann gibt es ein DIN A4 Blatt, welche einige Fehler in der Bedienungsanleitung korrigiert.
Und da geht die Verwirrung los. In der Korrektur steht, dass sich in der Progammieranleitung für die DX18 ein Fehler eingeschlichen hat. Man soll nicht Kanal 6 sondern AUX 1 umkehren. Schade nur das meine DX18 Kein AUX 1 hat, sehr wohl aber einen Kanal 6. Ich denke, das ist eine Verwechslung, die beim Übersetzten zustande kam. Stellt man die DX18 auf Englisch um, gibt es auch ein AUX1.
Nach dem Laden des Akkus, dem Zusammenbau der Gopro Halterung, an die im Übrigen auch mein Action Cam von Aldi passt,  ging es dann ans Binden. Da war dann die nächste Ungereimtheit. Man kann Binden „normal“, „mit GPS Unterstüzung“ und „ohne GPS Unterstüzung“ auswählen. Der Unterschied von mit und ohne GPS ist ja klar, aber was „normal“ ist, ist mir nicht klar. Ich habe den QX 350 dann mit GPS Unterstützung gebunden. Danach ging es dann nur kurz raus hinters Haus, viel Zeit blieb nicht vor dem Regen, das war klar. Nach dem Einschalten blinkte der QX in 3X grün, Pause und wieder 3x grün. Ein Zeichen, dass der QX im Smartmodus ist und noch kein GPS Signal hat. Nach ca. 30 Sekunden leuchtet die LED konstant grün und es konnte losgehen. Zuerst muss man den QX aber „scharf schalten“, das mach man, indem man den Heckknüppel schnell nach links und dann wieder nach rechts bewegt. Ist dies geschehen, drehen die Rotoren bereits langsam, ein Feature, welches ich bisher noch bei keinem Quadrocopter gesehen habe. Nach dem „Gasgeben“ hebt der QX langsam ab und steht ruhig in der Luft. Nur leider reagiert die Kiste überhaupt nicht richtig. Ich kann über Nick nicht nach hinten fliegen. Nach einigem Rätseln wurde mir dann klar, dass es sich nicht um einen Fehler handelt, sondern um den sogenannten SAFE Circle, eine Funktion die verhindert, dass der Quadrocopter den Piloten verletzt.
Das Fliegen in diesem Smartmodus ist für einen geübten Piloten etwas verwirrend, denn man gibt mit dem Gas nicht den Befehl zum Steigen und Sinken, sondern die Höhe vor. Das bedeutet, bei Pitch ganz oben, oder eben Vollgas, steigt der QX auf 45 Meter und wartet da. Nimmt man nun das Gas zurück in die Mitte, dann fällt der QX auf 22,5 Meter und nimmt man das Gas ganz raus, dann landet der QX. Mit Roll und Nick verhält es sich ähnlich, egal wie der QX steht, also wohin die Vorderseite zeigt, steuert man rechts, fliegt der QX nach rechts, steuert man nach vorne fliegt der QX vom Piloten weg, selbst wenn der QX im Nasenflug ist.
Schaltet man in den Stabilitäts- oder Agilitätsmodus, dann verhält sich die Steuerung wie man es von einem Modell gewohnt ist. Wenn ich nicht gerade filme, wird dies wohl der von mit bevorzugte Modus sein.
Die Rückkehr Funktion konnte ich leider nicht mehr testen, denn in der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen. Das hole ich aber bestimmt in den nächsten Tagen nach.
EDIT1:

In der Zwischenzeit  habe ich einige Flüge mit dem Blade QX 350 absolviert und bin immer noch begeistert von dem Quadrocopter. Die Rückkehr Funktion habe ich nun auch getestet. Mit durchaus gemischten Gefühlen habe ich den Schalter umgelegt und zugeschaut wie der Blade zuerst etwas gestiegen ist und dann zum Startpunkt zurückgeflogen ist. Am Anfang sieht es so aus als würde der Blade am Zielpunkt vorbei fliegen, jedoch täuschte das nur. Hat der Quadrocopter seinen Zielpunkt erreicht, dann beginnt er langsam zu sinken und setzt dann Butterweich auf.
Die ersten Luftbilder und Videos habe ich in der Zwischenzeit auch gemacht, allerdings mit einer GoPro Hero 3 Silver Edition und nicht mit meiner Aldi Cam.

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In der Zwischenzeit hat der 350qx auch ein Firmwareupdate erhalten. Einen Bericht gibt es hier.