T-Rex 150X

Mein kleiner T-Rex 150 und ich, wir sind einfach nie richtige Freunde geworden. Ich hab ihn irgendwann mal dazu gebracht, das er einigermaßen geflogen ist, aber das Flugverhalten war einfach nicht meines. Weiterlesen

Blade 300 CFX

Eigentlich hat mich der Blade 300CFX nicht sehr interessiert. Ich habe den Blade 130 und 180 als kleine Outdoor Helis und den T-Rex 450 als den etwas größeren „immer dabei“ Heli. Ein Heli in der 300er Klasse brauchte ich eigentlich nicht.

Weiterlesen

Blade 130X RedBull BO-105 CB

RedBullBo_1_web

Den Blade 130 x als RedBull BO-105 gibt es schon sehr lange, aber mir war das Teil immer etwas zu teuer.
Eines Tages bin ich jedoch sehr günstig an solch ein Modell rangekommen und da wurde ich doch schwach. Der Baukasteninhalt ist wie immer, bei Horizonhobby, so vollständig das es nach dem landen, programmieren des Steuerung und Binden sofort losgehen kann.
Im Vergleich zum normalen Blade 130X fällt natürlich sofort der Rumpf, das hochgesetzte Heck und der Vierblattkopf ins Auge. Der Rumpf ist aus „Jugurtbecher“ Kunststoff, macht aber einen soliden Eindruck. Das Vorderteil kann man hochklappen um den Akku einzusetzen. Der Heli ist im Übrigen, gegenüber allen anderen Bade Helis ein linksdreher. Wahrscheinlich wurde dies gemacht, dass der Heli etwas mehr Scale aussieht.
Die ersten Flüge sind gemacht und das erste Fazit steht schon fest. Die BO 105 ist einiges träger als das Trainermodell, aber dennoch Kunstflug tauglich. Man muss viel mehr drücken um den Heli in vorwärtsfahrt zu bekommen, dann wird er aber auch ziemlich schnell. Ein wirklich sehr schönes Flugbild, man merkt aber schon, dass viel mehr Energie benötigt wird. Nach 3 – 4 Minuten sollte man dringend landen. Mal sehen was der Langzeittest ergibt.

To be continued..

RedBullBo_2_web

T-Rex 150 DFC

DSC_6649

Lange hab ich mich gegen den kleinsten Pitchheli von Align gewehrt. Man hat viel Schlechtes über den kleinen gelesen. Allerdings ist die bei diversen Blade Helis, welche ich mit viel Spaß erfolgreich durch die Luft jage, ebenso. Bestellt wurde schließlich die Grundversion, ohne zusätzlichen Spektrum Satelliten, denn da liegen noch genügend in der Werkstatt rum. Weiter wurden mit bestellt:

–          Ladegerät

–          Weitere Akkus (die Originalakkus gibt es im zweier Pack)

Nach dem auspacken stellt man zuerst fest, daß es nur eine Kurzanleitung gibt. Die vollständige Anleitung findet man im Internet. Auf der kleinen Anleitung findet man sogar einen QR Code mit dem Link, was aber nicht viel bringt wenn man diese mit dem PC lesen möchte. In der Anleitung findet man dann eine Programmieranleitung für Futaba, JR sowie Spektrum Sender. Ich habe allerdings die Werte diesem Video übernommen:

Nach dem Programmieren geht es am Binden. Bei einem DSMX Satelliten ist es wichtig die Anleitung ganz zu lesen, denn sonst überliest man einen wichtigen Punkt, nämlich das man bei DSMX zusätzlich zum Bindestecker beim Akku einstecken noch die SET Taste auf der Elektronik des T-Rex 150 drücken muss. Sofern man im Sender DSMX und eine Pulsrate von 11ms eingestellt hat, bindet der T-Rex 150 auch in dieser Konstellation. Nun noch den Bindestecker (bei noch eingestecktem Akku) abziehen und los kann es gehen.
Ich habe außer einem Funktionstest, ob alle Steuerrichtungen korrekt sind, auch noch den Roll Poti gleich auf 13 Uhr hoch gedreht, da ich ja mit dem Kleinen ja nicht nur schweben, sondern auch etwas Turnen möchte.
Schade finde ich das sich Align eine gedruckte Anleitung gespart hat. Die paar Blätter Papier hätten sie sicherlich nicht in den Ruin getrieben. Weiter frage ich mich warum dem Modell, wie in dieser Klasse üblich, kein Ladegerät oder wenigstens ein Ladekabel beiliegt. Da es sich bei dem Akku nicht um einen Standard Anschluss handelt, passiert es sicherlich dem einen oder anderen, daß er zwar einen Heli mit Akku hat, diesen Aber nicht laden kann. Ein Tipp von meiner Seite, bei MyLipo gibt es sowohl 3rd Party Akkus als auch ein Ladekabel. Der Versuch die anderen, dem Bausatz beiliegenden, Rotorblätter zu testet, schlug leider auch fehl. Es fehlte am passenden Innensechskantschlüssel. Selbst nach 15 Jahren Modellbau gibt es in meiner Werkstatt keinen passenden Schlüssel.
Der erste Schwebeflug im heimischen Wohnzimmer war schon mal erfolgreich. Aber wie es meist ist, wenn ich mir ein Modell kaufe, draußen regnet es mal wieder.

Edit 1:
Im freien macht der kleine dann wirklich Spaß, Leistung ohne Ende und sehr wendig. Dazu kann man das Teil wirklich gut seinen Bedürfnissen anpassen.

DSC_6651 DSC_6671

 

Edit 2:
Irgendwie ist der kleine zwar wendig und man kann ne Menge einstellen, aber so richtig meiner ist er nicht. Ich brauch unheimlich viel Platz, er wird immer sehr schnell und ich hab richtig zu arbeiten um ihn unter Kontrolle zu halten. Nach einigem hin und her bin ich drauf gekommen das mein Pitch nicht stimmt. Da aber alle meine Pitchlehren zu groß sind, habe ich einfach beide Blätter nach vorne geklappt und siehe da, bei weitem nicht parallel. Ich könnte dies nun im Board des T-Rex 150 korrigieren oder die Pitchkurve verstellen. Ich habe mich dann aber für die dritte Möglichkeit entschieden und die Pitchmitte in den Servoeinstellungen verändert.
Der erste Eindruck war positive, aber wie üblich wenn ich was testen will, es regnet mal wieder und so konnte ich nur kurz testen.
Mal sehen ob das teil jetzt fliegt wie er soll.

 

 

 

 

T-Rex 450 Airwolf

Als großer Airwolf Fan wollte ich schon lange einen Airwolf Rumpf für den 450er Rex haben.
Allerdings wollte ich auch nicht auf den 450er Trainer verzichten. Nachdem mir ein Vereinskollege einen gebrauchten 450er verkauft hat, stand dem Airwolf Rumpf nichts mehr im Weg.

DSC_6548
Eigentlich wollte ich einen Rumpf von Align oder Heli Artists, die meines Wissens nach baugleich sind. Leider waren beide nicht lieferbar, so habe ich zu einem Rumpf von BMI gegriffen, welcher mit Einzugsfahrwerk auch noch bedeutend günstiger war als die anderen beiden. Als der Rupf gekommen ist war ich doch überrascht als ich die Haube abgenommen habe. Steht da nicht Heli Artist auf einem der Spanten 🙂 .
Der Einbau gestaltet sich einfach. Zuerst wird das Einzugsfahrwerk eingestellt und mit einem Servo versehen, welchen man nur mit doppelseitigem Klebeband einklebt. Dann wird die Mechanik eingebaut. Die Befestigungsbohrungen sind bereits vorhanden und es werden lediglich ein paar Holzbrettchen als Abstandshalter eingelegt und der Rumpf an den originalen Kufenbefestigungen verschraubt. Um das Heck einzubauen habe ich das Heckteil abgebaut, die Mechanik in den Rumpf geschoben und habe dann das Heckteil wieder angeschraubt. Leider ging das nicht so ohne weiteres und ich musste erst 2 Löcher in den Heckausleger bohren um die Schrauben anzuziehen. Die Löcher habe ich mit kleinen schwarzen und weißen Aufklebern „versteckt“.
Alles in allen ist der Umbau in wenigen Stunden erledigt.
Beim Erstflug hatte ich ganz schön feuchte Hände. Fliegen tut der kleine Wolf etwas träge, was aber kein Problem ist. Lediglich das der Heckrotor etwas verzögert arbeitet ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber das Flugbild entschädigt für alles.

DSC_6570

Edit:15.09.2015
Heute habe ich das nachgerüstet, was mir schon die ganze Zeit gefehlt hat, Raketenwerfer! Natürlich keine echten, sondern nur Attrappen, aber irgendwie müssen die einfach sein. Da ich für den 450er Rumpf keine gefunden habe, habe ich kurzerhand selber welche gezeichnet und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

Airwolf Rocketlauncher 1

Nach dem lackieren habe ich noch die Hydraulikleitungen aus Draht gebogen und in die vorgefertigten Löcher geklebt.

Airwolf Rocketlauncher 2

Am Schluss habe ich das ganze einfach mittels extra starkem doppelseitigem Klebeband am Rumpf befestigt. Auf den Fotos sieht das ganze etwas grob aus, aber wenn man es in natura sieht fällt das nicht ins Auge.

Airwolf Rocketlauncher 4 Airwolf Rocketlauncher 3

Wer den Raketenwerfer nachdrucken will, das STL File gibt es auf Thiniverse als Download