T-Rex 150X

Mein kleiner T-Rex 150 und ich, wir sind einfach nie richtige Freunde geworden. Ich hab ihn irgendwann mal dazu gebracht, das er einigermaßen geflogen ist, aber das Flugverhalten war einfach nicht meines. Weiterlesen

Hubsan X4

Hubsan4Den Hubsan X4 habe ich auf der Messe Sinsheim, oder vielmehr auf der Faszination Modelltech wie sie seit diesem Jahr heißt, mitgenommen. Eigentlich war das kleine Ding als „Zimmerflieger“ für meinen Sohn gedacht, aber ich hab dann für mich auch einen gekauft.
Einen Bericht wollte ich über das kleine Teil eigentlich nicht schreiben, dann es machte für mich auf den ersten Blick eher den Eindruck eines Spielzeug, als den eines ernstzunehmenden Quadrocopter. Zum Lieferumfang gehört:

1. Sender (im Gamecontrollerformat aber mit Minidisplay)
2. Der Quadrocopter
3. Ein Akku (1S 240mAh)
4. Ein USB Ladekabel (ein passendes 220Volt Netzteil ist nicht enthalten)
5. Ein Satz Ersatzpropeller.

Der ganze Kerl misst 60x60mm (ohne Rotoren) und wiegt 32g (inkl. Akku). Nach der Messe habe ich gleich den Akku mittels USB Ladekabel an das Netzteil meines Handy angeschlossen und geladen. Der Sender wurde mittels 4 AAA Batterien auf seinen ersten Einsatz vorbereitet. Währen der Akku geladen wurde, habe ich mir mal die Anleitung zu Gemüte geführt. Diese ist, zumindest bei meinem Modell, nur in Englisch vorhanden.
Beim Sender kann man die Servos umkehren und den Servoweg, also die Empfindlichkeit einstellen. Letzteres sogar 2 mal, einmal im Normalmodus und einmal im Experten Modus.
Das ganze ist eigentlich eine Umschaltung von D/R. Umgeschalten wird, in dem man den linken Stick kurz drückt (Mode 1).

hubsan3 hubsan2

Nach dem Laden Akku rein und Gas. Erstes Fazit, im Normalmodus ist der Kleine sehr träge und im Experten Modus muss man im Wohnzimmer sehr aufpassen. Also habe ich im Normalmodus den Weg von 40 auf 60% erhöht. Nun bringt der Kleine richtig Spaß im Wohnzimmer oder auch im Kinderzimmer meines Sohnes. Im Expertenmodus sind sogar Flips in alle Richtungen möglich. Also, irgendwie doch mehr Modellbau als Spielzeug, daher doch ein Bericht.
Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Blade mcpX

Auf der Spielwarenmesse 2011 in Nürnberg habe ich ihn das erste Mal gesehen und war ehrlich gesagt erst mal nicht sehr begeistert vom Blade mCPx. Im Gegensatz zu meinem Walkera V120D02 ein Kunststoffkopf, wieder ein Heckmotor und überhaupt sieht der Heli doch etwas billig aus.

Nachdem ich das kleine Teil dann aber das erste Mal fliegen gesehen habe war´s um mich geschehen. Der Entschluss stand fest, der muss her. So wurde der Kleine dann am selben Abend bei Horizon Hobby bestellt.
Es wurde dann jedoch leider fast Mitte März bis ich den Heli dann endlich bekommen habe. Da ich eh Spektrum fliege habe ich ihn in der BNF (Bind and Fly) Version geordert.
Im Baukasten enthalten sind andere Rotorblätter, einige Ersatzanlenkungen, ein Schraubendreher, eine Anleitung in gedruckter Form und auch auf CD, welche auch einige Videos enthält, weiter ein Ladegerät, 2 Akkus und natürlich den Heli selbst.
Die nötigen Einstellungen für den Sender kann man der Anleitung entnehmen oder im Falle einer DX8 auch von der Spektrum Community herunterladen.

Der Erstflug fand dann im Freien statt. Drehzahl an, Pitch rein und der Heli schwebt total ruhig vor mir. Dann Übergang in den Rundflug, was erstaunlich einfach und präzise geht und wesentlich einfacher von der Hand geht wie beim V120D02. Der Heli lässt sich wirklich einfach im Rundflug fliegen. So ein kurzer Zug am Nick Knüppel und schwups, da liege er im Dreck. Aufgrund seines geringen Gewichts hat das aber nichts gemacht und ab geht es wieder in die Luft.
Beim zweiten Versuch klappte es dann auf dem Rücken.
Das Drehen auf den Rücken muss ich noch etwas üben, ich brauche einfach noch etwas zu viel Platz, aber alles in allem bin ich zufrieden.

Ein Koffer habe ich dann meinem Kleinen auch gleich gegönnt. Mangels passendem Angebot selbst gebaut.

Update 1:
Nach einiger Zeit hat mein Blade mCPx dann angefangen zu vibrieren und zwar so stark, dass man es schon fast als schütteln bezeichnen konnte. Aufgetreten ist das ganze meist im Freien und wenn es etwas Wind hatte. In einem Beitrag bei RC-Heli.de hab ich dann den Tipp gefunden, alle Kugelköpfe, im eingebauten Zustand, mit etwas Uhu Por einzuschmieren um das Spiel zu eliminieren, was im Zusammenspiel mit der FBL Elektronik das Vibrieren auslöst.
Ich hab dies dann ganz vorsichtig mit einem Zahnstocher getan, 30 Minuten gewartet und weg waren die Vibrationen.
Passieren kann dabei eigentlich nichts, denn UHU Por kann man problemlos wieder abziehen und das Zeug bleibt sehr elastisch.
Update 3:
Nach nunmehr fast einem halben Jahr Blade mcp X Erfahrung und einigen hundert Flügen bin ich immer noch begeistert von dem Kleinen.
Er ersetzt mir zwar keinen 450 oder 600er Heli aber für den „kleinen Flug zwischendurch“ ist er immer wieder ein mein Liebling.
Die Ersatzteilkosten halten sich in wirklich in Grenzen. Am häufigsten hab ich das Heckrohr geschrottet, das leider nur im Bundel mit Heckmotor verkauft wird und dadurch auch etwas teurer ist. In der Zwischenzeit habe ich das Rohr durch einen 2mm x 140mm Kohlefaserstab ersetzt.
Dieser ist zum einen viel stabiler als das original und durch die 1,5cm mehr in der Länge hält das Heck viel besser. Die Kabel hab ich einfach außen am Kohlefaserstab entlang gelegt und dann mit Schrumpfschlauch eingeschrumpft. Das das Heckrohr kaputt ist sieht man oftmals nicht gleich, man merkt es wenn das Heck nicht mehr sauber hält und man der Heckrotor leicht verdrehen kann, wobei dieser dann wieder zurück federt.
Ähnliches habe ich auch mit der Hauptrotorwelle erlebt. Wenn ich den Heli nach vorne auf der Rücken gekippt habe ist er mir auf einmal nach links über Roll ausgebrochen. Ach hier konnte man der Rotorkopf weiter als normal drehen und nach dem Ausbau hat man dann gesehen dass die Welle gesplittert war.
Die Taumelscheibe, die Blatthalter und das Zentralstück habe ich gegen Aluteile von XTREME ausgetauscht. Das sieht wirklich toll aus und und ist auch schön spielfrei. Aber nötig sind die Teile beim besten Willen nicht, auch wenn man in Foren oft etwas anderes liest. Aber immerhin erhöhen diese Teile den Wichtigkeitsfaktor um mindestens 5 Punkte. Was mich allerdings erstaunt hat ist die Tatsache dass sie wirklich 2 Gramm leichter sind als die Kunststoff Teile.
2 Sachen gab es zu beachten:

  1. Mann muss die Knochen zuerst auf die Kugeln stecken und diese dann einschrauben. Durch den Druck springt der Knochen dann in die Kugel.
  2. Ich musste die Servowege neu einstellen, damit ich gleiche Leistung positiv wie negativ hatte. Warum die nicht mehr gepasst haben? Ich hab keine Ahnung.

Was mich jetzt noch etwas störte, war die schlechte Sichtbarkeit des Helis. Der erste Versuch mit der grünen original Haube hat zwar etwas Besserung gebracht, aber so richtig gut war es noch nicht. Klar, es ist ein kleiner Heli, aber in der Halle sollte man die Lage doch immer erkennen können. Ich hab daher beschlossen meine eigene Haube herzustellen. Die tiefgezogenen Haube wurde dann komplett Neongelb lackiert und mit einem eigenen Dekorsatz versehen. Weiter wurde ein gelber Heckrotor montiert und die Finne ebenfalls gelb lackiert. Das Einzige was nun noch fehlt, sind gelbe Blätter, aber die kommen in Kürze.

Zu der Sichbarkeit kann man nun nur noch eines sagen….Wow.

Align T-Rex 250

Meine Austattung:

Motor : Bausatz Original
Regler Bausatz Original
Ritzel 15 Z
Kreisel LTG 2100T
Servos Taumelscheibe Align DS410
Servo Heck LTG 3100G
Akku SLS 900
Empfänger Spektrum AR6100 2,4 GHz
Rotorblätter Bausatz Original 205

Schon als die ersten Gerüchte über einen T-Rex 250 aufgekommen sind, wurde ich sehr neugierig. Das liegt vielleicht an meinem Einstig in die Modellheliwelt mit dem Ikarus Piccolo. Ich habe dann sehr schnell einen vorbestellt, ohne jemals ein Bild oder ähnliches gesehen zu haben, geschweige denn einen Preis zu wissen.
Es hat sich dann viele Wochen hingezogen, bis ich dann als einer der Ersten in Deutschland meinen T-Rex 250 erhalten habe. Das erste was auffällt, ist die Größe der Verpackung.  Mann kann fast nicht glauben, daß in diese kleine Schachtel ein ganzer Heli passt. Nach dem Öffnen kam folgender Inhalt zum Vorschein.

Erfreulich fand ich auch das mitgelieferte Werkzeug, denn bei diesen Größen musste  ich sonst passen.

Der Heli ließ sich erstaunlich gut aufbauen, wobei zumindest bei meinem Exemplar sehr viel vormontiert war. Der Kopf war fast komplett fertig, das Chassis war komplett fertig und der Heckrotor bis auf die Schraube, welche den Heckrotor auf der Welle hält, auch. Etwas erstaunt war ich über die Befestigung des Ritzels auf dem Motor. Dieser wird nämlich einfach aufgeklebt. Ob das hält, wird sich zeigen.  Na ja, wie immer machte ich beim Zusammenbau einen Fehler. Die vermeindliche Paddelstange, die auf den ersten Bildern zu sehen ist, war eigentlich die Anlenkung des Heckrotors. Aber was solls, ich hab es ja bemerkt.

Der Aufbau mit dem Einbau der Elektronikkomponenten hat somit gerade eimal einen Abend in Anspruch genommen. Leider war mein Akku noch nicht da, somit hat sich der Erstflug noch einige Tage gezogen.

Der Erstflug war für mich erstaunlich. Nachdem ich die Kreiselwirkung und Drehrate etwas angepasst hatte flog der kleine erstaunlich ruhig, Das hätte ich nicht erwartet, denn wenn ich an meinen Pitch Piccolo zurück denke, dann hab ich ein zappeliges kleines etwas vor Augen, aber der Rex fliegt in einer anderen klasse. Anfangs dachte ich noch, dass er etwas mehr Bums haben könnte, aber die Leistung ist ausreichend und der Heli reagiert auf Pitch erstaunlich direkt. Natürlich ist die Leistung nicht im Überfluss vorhanden, aber für flotten Rundflug in der Halle reicht es locker aus.
Was nun noch fehlte war der obligatorische Koffer. Den hab ich dann von einem Bekannten bekommen. Einfach den Schaumstoff zugeschnitten, so das der Heli und noch 2 Akkus reinpassen, und damit das ganze noch etwas besser aussieht, einen Aufkleber drauf und gut ist.