Blade 300 CFX

Eigentlich hat mich der Blade 300CFX nicht sehr interessiert. Ich habe den Blade 130 und 180 als kleine Outdoor Helis und den T-Rex 450 als den etwas größeren „immer dabei“ Heli. Ein Heli in der 300er Klasse brauchte ich eigentlich nicht.

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Blade 200qx mit gedrucktem Frame

Der Blade 200qx ist wirklich ein klasse Quadrocopter, der durch seine 3D Fähigkeit auch richtig Spaß bringt. Leider schlägt der Kleine dann auch das ein oder andere Mal ein und leider geht aufgrund des sehr leichten Chassis sehr oft auch etwas kaputt. Das Chassis zu wechseln ist nicht ganz trivial und die Kosten sind auch nicht zu verachten. Ich bin dann auf Thingiverse auf ein 3D druckbares Chassis gestoßen. Dieses habe ich mir dann heruntergeladen und gedruckt. Für diejenigen, die es interessiert: ABS, Layerhöhe 0,3 mm, 15% Infill. Das Ganze wurde dann mit Kunststoffschrauben verschraubt.
Die erste Überraschung erlebte ich nach dem Wiegen des gedruckte Chassis ist 20 Gramm leichter als das Original.

200qxgewichtdruck 200qxgewichtorg Zum Transport kann man das Chassis zusammenklappen, was ohne die Schrauben zu lösen tadellos funktioniert.200zusammen 200qx

Fliegen tut der Kleine auch mit dem neuen Chassis problemlos und im Falle eines Crash kann ich nun einzelne Teile einfach austauschen und nachdrucken.

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Ein kleinen Video von Erstflug hab ich auf Youtube hochgeladen.

Die STL Files gibt es hier zum Download

Blade Nano QX 3D

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Als der Blade 200 QX auf den Markt kam, habe ich mich schon gefragt wie lange es denn dauern würde bis der Nano QX auf dem Rücken fliegen wird. Ende Februar 2015 war es dann soweit, der Blade Nano QX 3D kam auf den Markt und damit auch bei mir an.
Als erstes fällt einam nach dem öffnen der Packung auf, dass die Propeller des 3D, im Gegensatz zu den meisten Quadrocopter, nach unten zeigen, warum dies so ist? Ich habe keinen Schimmer, aber fliegen tut es gut.
Im Lieferumfang des BNF sind neben dem Modell ein Akku, welcher identisch ist mit dem des McpX, sowie ein USB Ladegerät.
Wer die Anleitungen von Blade kennt, der weiß dass die Programmierung des Senders genau beschrieben ist. Beim 3D kam ich dieses Mal aber ins Straucheln. Leider steht in der Anleitung immer etwas von AUX1, was es im Sender nicht gibt. Im deutschem Menü ist das schlicht Kanal 6. Weiter steht dort, dass man den Flugmodus durch schalten des Kanal 6 ändern kann und sich die Farbe der LED ändert. Tja, bei mir hat das nicht geklappt, sowohl der Kanal 6 und auch die Farbe der LED. Ich habe dann im englischen Teil der Anleitung nachgelesen, dort war es dann Kanal 5 und von einem Farbwechsel stand dort auch nichts.

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Wenn man nun noch raus findet wie man der kleine fliegt, ist es eigentlich ganz einfach.
Die Flugphase 1 ist der Beginner Mode. Dort stabilisiert sich der Quadrocopter nach dem loslassen der Knüppel von selbst. Drückt man den Trainertaster kurz (bei der DX8 oder DX18) und steuert dann in eine Richtung, dann macht der 3D einen Flip.
In der zweiten Flugphase ist der 3D ebenso stabilisiert, macht aber einem Druck aus den Trainertasten und anschließendem steuern in eine Richtung, nur einen halben Flip und fliegt dann auf dem Rücken. Ich kann in diesem Mode nicht fliegen, denn auch auf dem Rücken fliegt man nun den 3D genauso wie wenn dieser in Normallage fliegen würde. Wer aber den Rückenflug mit einem Heli kann, hat die Steuerimpulse so drin, das man immer wieder falsch steuert.
Im dritten Mode kann man nun frei fliegen. Da mir die Reaktionen des 3D etwas zu stark waren, habe etwas Dualrate programmiert. Zu Beginn braucht man dennoch etwas Platz für die Überschläge, wie man im Video meines Sohns sehen kann, aber mit etwas Übung wird der Platzbedarf immer geringer.

Was ich etwas verwirrend finde, ist die Tatsache, das beim 3D, wie bei den meisten Quads, vorne rote Propeller montiert sind, aber die roten LEDs hinten.

Auf alle Fälle macht der kleine Mördermäsig Spaß.

T-Rex 150 DFC

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Lange hab ich mich gegen den kleinsten Pitchheli von Align gewehrt. Man hat viel Schlechtes über den kleinen gelesen. Allerdings ist die bei diversen Blade Helis, welche ich mit viel Spaß erfolgreich durch die Luft jage, ebenso. Bestellt wurde schließlich die Grundversion, ohne zusätzlichen Spektrum Satelliten, denn da liegen noch genügend in der Werkstatt rum. Weiter wurden mit bestellt:

–          Ladegerät

–          Weitere Akkus (die Originalakkus gibt es im zweier Pack)

Nach dem auspacken stellt man zuerst fest, daß es nur eine Kurzanleitung gibt. Die vollständige Anleitung findet man im Internet. Auf der kleinen Anleitung findet man sogar einen QR Code mit dem Link, was aber nicht viel bringt wenn man diese mit dem PC lesen möchte. In der Anleitung findet man dann eine Programmieranleitung für Futaba, JR sowie Spektrum Sender. Ich habe allerdings die Werte diesem Video übernommen:

Nach dem Programmieren geht es am Binden. Bei einem DSMX Satelliten ist es wichtig die Anleitung ganz zu lesen, denn sonst überliest man einen wichtigen Punkt, nämlich das man bei DSMX zusätzlich zum Bindestecker beim Akku einstecken noch die SET Taste auf der Elektronik des T-Rex 150 drücken muss. Sofern man im Sender DSMX und eine Pulsrate von 11ms eingestellt hat, bindet der T-Rex 150 auch in dieser Konstellation. Nun noch den Bindestecker (bei noch eingestecktem Akku) abziehen und los kann es gehen.
Ich habe außer einem Funktionstest, ob alle Steuerrichtungen korrekt sind, auch noch den Roll Poti gleich auf 13 Uhr hoch gedreht, da ich ja mit dem Kleinen ja nicht nur schweben, sondern auch etwas Turnen möchte.
Schade finde ich das sich Align eine gedruckte Anleitung gespart hat. Die paar Blätter Papier hätten sie sicherlich nicht in den Ruin getrieben. Weiter frage ich mich warum dem Modell, wie in dieser Klasse üblich, kein Ladegerät oder wenigstens ein Ladekabel beiliegt. Da es sich bei dem Akku nicht um einen Standard Anschluss handelt, passiert es sicherlich dem einen oder anderen, daß er zwar einen Heli mit Akku hat, diesen Aber nicht laden kann. Ein Tipp von meiner Seite, bei MyLipo gibt es sowohl 3rd Party Akkus als auch ein Ladekabel. Der Versuch die anderen, dem Bausatz beiliegenden, Rotorblätter zu testet, schlug leider auch fehl. Es fehlte am passenden Innensechskantschlüssel. Selbst nach 15 Jahren Modellbau gibt es in meiner Werkstatt keinen passenden Schlüssel.
Der erste Schwebeflug im heimischen Wohnzimmer war schon mal erfolgreich. Aber wie es meist ist, wenn ich mir ein Modell kaufe, draußen regnet es mal wieder.

Edit 1:
Im freien macht der kleine dann wirklich Spaß, Leistung ohne Ende und sehr wendig. Dazu kann man das Teil wirklich gut seinen Bedürfnissen anpassen.

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Edit 2:
Irgendwie ist der kleine zwar wendig und man kann ne Menge einstellen, aber so richtig meiner ist er nicht. Ich brauch unheimlich viel Platz, er wird immer sehr schnell und ich hab richtig zu arbeiten um ihn unter Kontrolle zu halten. Nach einigem hin und her bin ich drauf gekommen das mein Pitch nicht stimmt. Da aber alle meine Pitchlehren zu groß sind, habe ich einfach beide Blätter nach vorne geklappt und siehe da, bei weitem nicht parallel. Ich könnte dies nun im Board des T-Rex 150 korrigieren oder die Pitchkurve verstellen. Ich habe mich dann aber für die dritte Möglichkeit entschieden und die Pitchmitte in den Servoeinstellungen verändert.
Der erste Eindruck war positive, aber wie üblich wenn ich was testen will, es regnet mal wieder und so konnte ich nur kurz testen.
Mal sehen ob das teil jetzt fliegt wie er soll.

 

 

 

 

T-Rex 450 Airwolf

Als großer Airwolf Fan wollte ich schon lange einen Airwolf Rumpf für den 450er Rex haben.
Allerdings wollte ich auch nicht auf den 450er Trainer verzichten. Nachdem mir ein Vereinskollege einen gebrauchten 450er verkauft hat, stand dem Airwolf Rumpf nichts mehr im Weg.

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Eigentlich wollte ich einen Rumpf von Align oder Heli Artists, die meines Wissens nach baugleich sind. Leider waren beide nicht lieferbar, so habe ich zu einem Rumpf von BMI gegriffen, welcher mit Einzugsfahrwerk auch noch bedeutend günstiger war als die anderen beiden. Als der Rupf gekommen ist war ich doch überrascht als ich die Haube abgenommen habe. Steht da nicht Heli Artist auf einem der Spanten 🙂 .
Der Einbau gestaltet sich einfach. Zuerst wird das Einzugsfahrwerk eingestellt und mit einem Servo versehen, welchen man nur mit doppelseitigem Klebeband einklebt. Dann wird die Mechanik eingebaut. Die Befestigungsbohrungen sind bereits vorhanden und es werden lediglich ein paar Holzbrettchen als Abstandshalter eingelegt und der Rumpf an den originalen Kufenbefestigungen verschraubt. Um das Heck einzubauen habe ich das Heckteil abgebaut, die Mechanik in den Rumpf geschoben und habe dann das Heckteil wieder angeschraubt. Leider ging das nicht so ohne weiteres und ich musste erst 2 Löcher in den Heckausleger bohren um die Schrauben anzuziehen. Die Löcher habe ich mit kleinen schwarzen und weißen Aufklebern „versteckt“.
Alles in allen ist der Umbau in wenigen Stunden erledigt.
Beim Erstflug hatte ich ganz schön feuchte Hände. Fliegen tut der kleine Wolf etwas träge, was aber kein Problem ist. Lediglich das der Heckrotor etwas verzögert arbeitet ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber das Flugbild entschädigt für alles.

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Edit:15.09.2015
Heute habe ich das nachgerüstet, was mir schon die ganze Zeit gefehlt hat, Raketenwerfer! Natürlich keine echten, sondern nur Attrappen, aber irgendwie müssen die einfach sein. Da ich für den 450er Rumpf keine gefunden habe, habe ich kurzerhand selber welche gezeichnet und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

Airwolf Rocketlauncher 1

Nach dem lackieren habe ich noch die Hydraulikleitungen aus Draht gebogen und in die vorgefertigten Löcher geklebt.

Airwolf Rocketlauncher 2

Am Schluss habe ich das ganze einfach mittels extra starkem doppelseitigem Klebeband am Rumpf befestigt. Auf den Fotos sieht das ganze etwas grob aus, aber wenn man es in natura sieht fällt das nicht ins Auge.

Airwolf Rocketlauncher 4 Airwolf Rocketlauncher 3

Wer den Raketenwerfer nachdrucken will, das STL File gibt es auf Thiniverse als Download