Blade 200qx 3D Update

Lange habe ich schon darauf gewartet, dass der Blade 200qx ein Update bekommt, welches ihn 3D tauglich macht. Man hat schon in diverse Videos Prototypen auf dem Rücken fliegen sehen, von daher war es nur eine Frage der Zeit, bis das Update kommt.
Als ich von Horizon Hobby den Newsletter bekam, habe ich mich richtig gefreut, aber es gab dann auch sogleich einige Fragezeichen in meinen Augen. Weiterlesen

Blade 350 Qx mit Brushless Gimbal

Lange Zeit habe ich mir die Anschaffung eines Gimbals für meine Blade QX 350 überlegt. Eines Tages bin ich dann doch schwach geworden und habe mir die langen Kufen für den 350 und bei Ebay ein Brushless Gimbal bestellt. Der (oder das?) Gimbal ist eigentlich für den Phantom, aber wozu ist man denn Modellbauer? Da mich vor allem die, um die Hälfte verkürzte , Flugzeit vom Kauf abgeschreckt hat, habe ich eine Halterung konstruiert, mit welcher es möglich ist, die Kamer ein und auszuklipsen, und so auch ohne Kamera zu fliegen. Die Stromversorgung wird einfach am Balanceranschluss des Flugakkus abgezapft. Der Umbau der Kufen ist kein Problem, die Kompassplatine ist schnell umgesteckt.
Dem ersten Testflug stand nun nichts mehr im Wege. Aber leider war die Enttäuschung bei Ansehen des Films umso größer. Sobald der 350 qx gegen den Wind flog, hat die Kamera schnell von unten nach oben geschwenkt, und das über mehrere cm. Die Ergebnisse waren so nicht zu gebrauchen. Daraufhin habe ich den Verkäufer kontaktiert und eine Software zum Einstellen und ein neues Profil bekommen. Aber weder das Profil noch andere Einstellungen haben in irgendeiner Form Besserung gebracht. Also dann auch der Tausch des Boards und des Sensors nichts gebracht haben, habe ich Den Gimbal zurück geschickt. Damit war das Thema für mich erstmal erledigt.
Als Horizon Hobby dann ihr eigens Brushless Gimbal, GB 200 auf den Markt gebracht hat, wurde ich aber erneut schwach. Die Qualität des Gimbals ist super, allerdings verdient die Bedienungsanleitung ihren Namen nicht. Zuerst einmal musste ich die obere Platte, welch an den 350QX geschraubt wird tauschen. Die montierte scheint für die V2 zu sein. Leider steht das nirgends. Die Platte werden im übrigen nicht untereinander, mit den Gummis, verbunden sondern übereinander. Somit werden die Gummis auf Druck und nicht auf Zug belastet. Im nächsten Schritt wurde dann die Halterung der CGO1 gegen die Halterung der GoPro getauscht. Die Vorgehensweise steht eigentlich sauber beschrieben in der Anleitung, nur das man den Sensor mit sanfter Gewalt von der Halterung lösen muss, damit man diesen auf die neue Kleben kann, das steht wieder nirgends. Die Halterung des Gimbals ist im Übrigen auch steckbar konstruiert, so dass man die Kamera samt Gimbal in wenigen Sekunden demontieren kann. Nun kommt das Anschliesen des Gimbals. Die Anleitung beschreibt zwar jeden Anschluss, aber wie der Gimbal dann an der 350QX angeschlossen wird, darüber schweigt sie sich aus. Ein Anruf beim Service von Horizon Hobby hat dann aber Klarheit gebracht. So wird der Gimbal angeschlossen.
Gimbal1_webEingesteckt wird das 3 adrige Kabel in an dem Servoanschluss,welcher in Fahrtrichtung ist, also in den vorderen.Gimbal2_webund hier sieht man wo das Kabel am Gimbal angeschlossen wird.
Der erste Testflug ist auch schon gemacht und war super. Kein aufschaukeln der Kamera mehr. Mal sehen wie sich der Gimbal bei starkem Wind verhält.
Abgesehen von der Bedienungsanleitung ein wirklich tolles Produkt.

Hubsan X4

Hubsan4Den Hubsan X4 habe ich auf der Messe Sinsheim, oder vielmehr auf der Faszination Modelltech wie sie seit diesem Jahr heißt, mitgenommen. Eigentlich war das kleine Ding als „Zimmerflieger“ für meinen Sohn gedacht, aber ich hab dann für mich auch einen gekauft.
Einen Bericht wollte ich über das kleine Teil eigentlich nicht schreiben, dann es machte für mich auf den ersten Blick eher den Eindruck eines Spielzeug, als den eines ernstzunehmenden Quadrocopter. Zum Lieferumfang gehört:

1. Sender (im Gamecontrollerformat aber mit Minidisplay)
2. Der Quadrocopter
3. Ein Akku (1S 240mAh)
4. Ein USB Ladekabel (ein passendes 220Volt Netzteil ist nicht enthalten)
5. Ein Satz Ersatzpropeller.

Der ganze Kerl misst 60x60mm (ohne Rotoren) und wiegt 32g (inkl. Akku). Nach der Messe habe ich gleich den Akku mittels USB Ladekabel an das Netzteil meines Handy angeschlossen und geladen. Der Sender wurde mittels 4 AAA Batterien auf seinen ersten Einsatz vorbereitet. Währen der Akku geladen wurde, habe ich mir mal die Anleitung zu Gemüte geführt. Diese ist, zumindest bei meinem Modell, nur in Englisch vorhanden.
Beim Sender kann man die Servos umkehren und den Servoweg, also die Empfindlichkeit einstellen. Letzteres sogar 2 mal, einmal im Normalmodus und einmal im Experten Modus.
Das ganze ist eigentlich eine Umschaltung von D/R. Umgeschalten wird, in dem man den linken Stick kurz drückt (Mode 1).

hubsan3 hubsan2

Nach dem Laden Akku rein und Gas. Erstes Fazit, im Normalmodus ist der Kleine sehr träge und im Experten Modus muss man im Wohnzimmer sehr aufpassen. Also habe ich im Normalmodus den Weg von 40 auf 60% erhöht. Nun bringt der Kleine richtig Spaß im Wohnzimmer oder auch im Kinderzimmer meines Sohnes. Im Expertenmodus sind sogar Flips in alle Richtungen möglich. Also, irgendwie doch mehr Modellbau als Spielzeug, daher doch ein Bericht.
Mein Fazit: Unbedingt empfehlenswert!

Mein erster (Eigenbau) Quadrocopter

flug

Der Gedanke einen eigenen Quadrocopter zu bauen spukt schon lange in meinem Kopf herum. Dank einer kleinen CNC Fräse solle es eigentlich kein Problem sein, ein solches Fluggerät zu bauen. Allerdings ist es mit fräsen alleine nicht getan, die Elektronikkomponenten sollten auch passen und korrekt abgestimmt sein.
So richtig ran getraut habe ich mich also lange Zeit nicht an dieses Projekt. Geändert hat sich dies als mein Vereinskollege Phillip Rösner seinen Quadrocopter gebaut hat. Mit einem erfahrenen Berater an der meiner Seite hab ich das Projekt dann doch gestartet.
Auf der Suche nach einem passenden Rahmen bin ich auf der Flugwiese.de fündig geworden. Die Pläne des Modells 2012 habe ich leicht modifiziert und meinen Bedürfnissen angepasst. Als Landegestell habe ich die lange Variante gewählt, um die Möglichkeit zu haben eine Kamera anzubauen. Auf den Bau des Rahmens gehe ich hier jetzt nicht weiter ein, dieser steht auf Flugwiese.de sehr genau beschrieben. Als Controller Board kommt ein KK2.0 von Hobbyking zum Einsatz. Dieses ist dank seiner sehr ausgereiften Software und dem kleinen Grafikdisplay sehr komfortabel einzurichten. Man alle Einstellungen nimmt man mittels der 4 kleinen Taster vor und bekommt sehr genaue Anweisungen auf dem Display angezeigt. Man muss den Mode wählen, in meinem Fall Quadrocopter X Form, den Gasweg einlernen die Steuerrichtung des Senders überprüfen und den Sensor kalibrieren. Die Empfindlichkeit der Steuerung kann (muss) man mittels Pgain und Igain einstellen. Das hört sich im ersten Moment sehr kompliziert an, ist aber eigentlich sehr einfach und sehr gut in der Anleitung beschrieben.

Die Regler sind ebenfalls von Hobbyking und mit 12 A sehr klein aber vollkommen ausreichend dimensioniert. Als Motoren kommen 4 Suppo A2212/13 1000kV mit 10“ x 4,5 Propeller zum Einsatz. Die Landebeine habe ich mittels Aufkleber farbig markiert und die Ausleger haben grüne bzw. rote LEDs bekommen. Auch die Propeller sind grün bzw rot, um die Lagerkennung zu gewährleisten. Die Motoren haben einen Abstand von ca. 50 cm. Alles in allem ist das eine Menge Lötarbeit und einiges mehr an Arbeit wie ich gedacht habe oder aber auch wie es aussieht.

Der Erstflug:
Da ich es wie immer nicht abwarten konnte fand der Erstflug in meinem Wohnzimmer statt.
Der Akku wird eingesteckt und der Quadrocopter auf den Boden gestellt. Nun muss man den Heckrohtorknüppel nach rechts drücken um das Board scharf zu schalten. Das Board meldest dies mit einer leuchtenden LED und einer Meldung auf dem Display die keine Fragen offen lässt.

armedNun noch etwas Gas rein und der Quadrocopter schwebt ruhig vor sich hin.
Die Einstellungen des Boards scheinen grundsätzlich mal zu stimmen.
Am nächsten Tag ging es dann ab in die Halle. Auch da haben die Einstellungen gepasst.
Die ersten Rundflüge waren noch etwas vorsichtig, aber es hat besser funktioniert als ich gehofft habe.

Nun fehlte noch eine Kamera. Leider reichte die Bodenfreiheit nicht für meine Kamera aus. Längere „Landebeine“ wollte ich wegen der Optik nicht haben und immer umbauen, war mir auch zu umständlich. Daher hab ich eine Kamerahalterung gefräst, und an diese dann ein paar alte Helikufen montiert. Diese Halterung inkl. der Kufen ist nun innerhalb einer Minute montiert und einsatzfähig.

Update 04.02.2013

So, jetzt musste noch eine Haube her. Ich wollte eine neonfarbene, einfache Haube. Allerdings würde ich dann nicht mehr auf das Display des Boards sehen können, was ab und an doch nötig ist, schon um zu sehen ob es Armed oder Save ist. Da ich nichts in dieser Art gefunden habe, beschloss ich selbst eine herzustellen. Begonnen hab ich im Küchenschrank eine halbwegs passende Schüssel zu suchen, welche ich dann auch gefunden habe. Davon habe ich dann, sehr zum Schrecken meiner Frau, eine Gipsform angefertigt. Diese habe ich dann zum Tiefziehen der Haube benutzt. Als Material habe ich 1mm starkes PET verwendet. Leider habe ich dies nur in weiß gehabt, daher wurde nach dem lackieren einfach noch ein Fenster ausgefräst und mit Klarsichtfolie beklebt um freien Blick zum Board zu haben. Einzig die Befestigungsschrauben werde ich noch gegen welche aus Kunststoff ersetzten.

Update 09.02.2013

Die ersten Flüge mit der Kamera sorgten erst mal für Ernüchterung. Vibrationen über Vibrationen. Das Ergebnis konnte man nicht ansehen, das war nur unscharf. Nachdem ich die Propeller gewuchtet habe war diese Unschärfe weg, jedoch hatten die Videos ein ausgeprägte Wellenbewegungen, der sogenannte Rolling Shutter Effekt. Alle Versuche die Kamera zu entkoppeln und diesen Effekt zu verringern brachten wenig Erfolg.
Die besten Ergebnisse bisher habe ich, wenn ich die Kamera einfach, mittels Klettband, an den Akku des Copters befestigte.


Zufrieden bin ich aber noch nicht, ich arbeite dran.

 

Blade mqx

Einen Quadrocopter wollte ich schon immer haben, aber bisher hat mich entweder der hohe Preis oder aber der Aufwand einen solchen zu bauen abgeschreckt. Als dann im Internet die ersten Bider und Videos des Blade MQX auftauchten, habe ich diesen sofort als BNF Version bestellt. Bei dem günstigen Preis kann man nun wirklich nicht viel falsch machen.

Als er dann völlig unverhofft an einem Freitag Nachmittag ankam, war die Freude dann um so größer.

Also aufpacken und erst mal den 1S / 500mA Akku mit dem mitgelieferten Ladegerät laden. Das Ladereät ist das selbe beim mCPx. Allerdings mit einem Adapter auf BEC. Außer dem MQX ist dann noch ein Satz Rotoblätter, ein Schraubendreher sowie eine Bedienungsanleitung im Lieferumfang enthalten. Die Steuerung (in meinem Fall eine DX8) wird einfach als Flächenmodell programmiert. Ich hab fürs Wohnzimmer dann noch auf einen Schalter D/R mit 70 % gelegt, allerdings nur auf Nick und Roll (oder wie auch immer das bei einem Quadrocopter heißt).

Nach dem Binden fand dann im Wohnzimmer der Erstflug statt. Völlig unproblematisch hebt der MQX ab und lässt sich problemlos im Zimmer schweben und auch die ersten kleineren Runden konnten hier geflogen werden.

Am nächsten Tag ging es dann in die Halle. Dort braucht man die Ausschläge nicht zu begrenzen und man kann den kleinen mal richtig die Sporen geben. Das geht recht einfach, aber der kleine wird doch recht schnell und ist wendiger als man vermutet.
Spassfaktor: 5 von 5 Sternen.

In der Zwischenzeit mache ich auch meine Hauben selbst. Hier mal 2 Fotos: