Blade Micro AH-64 Apache BNF

Apache 6Nach der BO105 RedBull ist der Micro AH-64 Apache der zweite Heli in der 130 / 180 Größe den Eflight auf den Markt bring. Im Gegensatz zur BO wirkt der Apache sehr viel stabiler und ist viel detailreicher aufgebaut. Auch sind beim Apache normale Microservos anstelle der Linear Servos verbaut. Ein weiterer augenscheinlicher Unterschied ist die Tatsache das der Apache einen Brushless Heckmotor anstelle des Starrantries hat.
Der Vierblatt Rotor hat nun auch ein Alu Zentralstück bekommen. Der Zusammenbau des Hubschraubers beschränk sich auf das Anschrauben der Rotorblätter. Die Sender ist dank der ausführlichen Anleitung auch sehr schnell programmiert. Die erste Hürde war dann das einsetzen des Akkus. Der Platz für diesen ist wirklich sehr knapp bemessen und man muss sehr vorsichtig sein, damit man nichts beschädigt. Bei mir z.B. habe ich gleich den Kabelmantel etwas beschädigt. Hat man diese Hürde genommen und die Haube wieder aufgesetzt, kann es ans fliegen gehen. Der Apache dreht nach dem Abheben einige Grad mit dem Heck weg, steht dann aber relativ ruhig in der Luft. Den unterschied  zum Tainer merkt man sofort, der Apache reagiert etwas träger auf alle Steuerkommandos. Alles in allem war der Erstflug ein problemloser Flug. Mal sehen wie die Langzeiterfahrungen sind.Apache 2 Apache 1

Hier noch ein kleines Video. Leider ist die Qualität nicht besondert gut, da es in der Halle etwas zu dunkel zum filmen war.

Blade 130X RedBull BO-105 CB

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Den Blade 130 x als RedBull BO-105 gibt es schon sehr lange, aber mir war das Teil immer etwas zu teuer.
Eines Tages bin ich jedoch sehr günstig an solch ein Modell rangekommen und da wurde ich doch schwach. Der Baukasteninhalt ist wie immer, bei Horizonhobby, so vollständig das es nach dem landen, programmieren des Steuerung und Binden sofort losgehen kann.
Im Vergleich zum normalen Blade 130X fällt natürlich sofort der Rumpf, das hochgesetzte Heck und der Vierblattkopf ins Auge. Der Rumpf ist aus „Jugurtbecher“ Kunststoff, macht aber einen soliden Eindruck. Das Vorderteil kann man hochklappen um den Akku einzusetzen. Der Heli ist im Übrigen, gegenüber allen anderen Bade Helis ein linksdreher. Wahrscheinlich wurde dies gemacht, dass der Heli etwas mehr Scale aussieht.
Die ersten Flüge sind gemacht und das erste Fazit steht schon fest. Die BO 105 ist einiges träger als das Trainermodell, aber dennoch Kunstflug tauglich. Man muss viel mehr drücken um den Heli in vorwärtsfahrt zu bekommen, dann wird er aber auch ziemlich schnell. Ein wirklich sehr schönes Flugbild, man merkt aber schon, dass viel mehr Energie benötigt wird. Nach 3 – 4 Minuten sollte man dringend landen. Mal sehen was der Langzeittest ergibt.

To be continued..

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Blade MCPX FAI

Lange habe ich nach einem Rumpf für meinen zweiten Blade MCPX gesucht. Um so mehr habe ich mich über die Ankündigung von Horizon Hobby gefreut, einen Rumpf für den Kleinen auf den Markt zu bringen. Der FAI genannte Rumpf ist optisch an einen F3C Rumpf angelehnt. Trotz einer UVP von 30 Euro habe ich diesen gleich bestellt.
Als der Rumpf dann erhältlich war, hat sich der Straßenpreis bei 25 Euro eingependelt. Dennoch eine Menge Geld für einen Tiefziehrumpf und ein Landegestell.
Um so erstaunter war ich dann, als ich den Rumpf ausgepackt habe, denn zusätzlich war noch ein komplettes Chassis enthalten, sowie ein Heckrohr mit Motor. Somit ist der Rumpf schon wieder fast ein Schnäppchen.
Die Heckeinheit barg dann auch das erste Problem, denn diese war durch den Rumpf in das Chassis gesteckt und da musste es raus, damit ich mein Chassis verwenden kann. Ich hatte ja nicht vor, alle Komponenten zu tauschen. Ein Zug am Heckmotor und es kam, wie es kommen musste, ich hatte nicht das Heckrohr aus dem Chassis gezogen, sondern den Motor vom Heckrohr. Also das Rohr vorsichtig mit einer Zange gepackt und oh Wunder ohne Beschädigung herausgezogen. Wenn Horizon Hobby dies nicht ganz so fest eingesteckt hätte, wäre das ganze viel einfacher gelaufen.
Der Umbau als solches ist etwas fummelig, aber ganz einfach. Das Heckrohr wird durch das Hinterteil des Rumpfes geschoben und wieder ins Chassis gesteckt. Der Rumpf wird einfach an den Originalhaltepunkten aufgesteckt und zum Schluss noch das Landegestell gegen ein niedriges getauscht.
Und los geht es zum Erstflug. Da kommt bei mir die Ernüchterung, der ganze Heli schüttelt, der Rumpf dröhnt wie ein großer und das Landegestell fällt vor lauter Vibrationen ab. Das ganze wieder in Position gebracht und wieder abgehoben. Dieses mal hält das Landegestell und ich kann einige Fotos machen. Zugegeben ein schönes Flugbild aber keine Leistung und bei dem ganzen Geschüttele und Gedröhne kommt wirklich keine Freude auf. Eigentlich wollte ich den Rumpf gleich wieder entfernen, denn ich bin davon ausgegangen das der Rumpf einfach zu schwer ist für den originalen MCPX, aber die Waage hat mich dann eines besseren belehrt, denn die ganze Einheit ist gerade mal 2 Gramm schwerer als der Originale MCPX. Beim weiteren Troubleshooting habe ich dann den Übeltäter entdeckt, das oberer Lager der Hauptrotorwelle im Chassis war defekt. Nach dem Tausch flog der Heli ruhig, ohne schütteln und dröhen mit ausreichend Leistung.So macht der kleine richtig Spaß und gut aussehen tut er auch. Ich bin zufrieden.

 

Mini Titan Hughes 500

Nachdem ich nun die meiste Zeit mit dem 500er oder 600er T-Rex fliege, wird der Mini Titan etwas vernachlässigt. Da die Akkus durch das herumliegen auch nicht besser werden, habe ich mich entschlossen den Kleinen etwas umzubauen, und zwar mit einem Hughes 500 Rumpf von HeliArtist.
Der Rumpf kommt fertig lackiert nach Hause. Man muss nur noch das Landegestell einkleben, das T-Leitwerk zusammenkleben, 2 kleine Seitenfenster einkleben und die Mechanik einbauen. Das Landegestell und das T-Leitwerk sind kein Problem und in ca. 30 Minuten erledigt. Die kleinen Seitenfenster kommen zum Schluss, da man durch diese Löcher die Mechanik am besten festschrauben kann. Die restlichen Seitenscheiben sind nicht im Lieferumfang enthalten. Ob ich diese noch Nachrüsten werde, weiß ich bisher noch nicht. Das kommt auf die Temperatur des Motors und des Reglers an.
Hier nun die ersten Bilder:

Als nächstes wurde die Mechanik von allem befreit was nicht im Rumpf benötigt wird. So fallen Landegestell, Leitwerke und Streben, sowie die Akkuhalterung weg. Ebenso wird der Heckrotor zum Einbau in den Rumpf entfernt. Die mitgelieferten Holzblättchen werden nun so lange gestapelt, bis die Mechanik sauber in den Rumpf passt. Hierbei muss man darauf achten, dass die Mechanik möglichst hoch kommt, damit die Paddelstange nicht am Dom anschlägt. Nun werden die fertigen Holzklötzchen zusammengeklebt und mit der Mechanik verschraubt. Da es am Rotorkopf etwas eng zugeht muss der Dom mit dem Dremel etwas vergrößert werden.

 

Das meiste Kopfzerbrechen machte mir die Heckanlenkung, da diese im Gegensatz zum T-Rex 450 sehr viel tiefer liegt. Man sieht es dem Rumpf zwar nicht an, aber dort ist viel weniger Platz als man vermutet. Ich habe zahlreiche Internetseiten besucht, aber einfach keine passende Lösung gefunden. Letztlich habe ich bei RC-HELI im Forum gepostet, und siehe da, es kamen passende Tipps. Ich habe es zwar nicht ganz so gemacht wie es mir dort geraten wurde, aber der entscheidende Tipp, nämlich die Kugel der Anlenkung am Heckrotor nach oben zu setzen und etwas unten am Gehäuse weg zu fräsen, kam von dort. Den Heckservo habe ich an den originalen Haltern befestigt, aber diese etwas umgebaut. Die Stege an denen der Servo normalerweise angeschraubt wird, wurden entfernt, und der Servo an der Stelle angeschraubt, ab der normalerweise die Befestigungschrauben ist. Die Position musste ich nicht verändern, somit konnte ich die original Anlenkung weiter verwenden. Das Kabelgewirr welches auf den Fotos zu sehen ist wurde natürlich vor dem Einbau noch etwas geordnet

Damit war das ganze Unternehmen fast beendet. Das Heckrohr habe ich mit dem beigelegten Stern im Rumpf befestigt und diesen mit etwas Tempflex (Silikonartiger Elektronik Kleber der leicht wieder entfernt werden kann) fixiert. Ebenso habe ich die kleinen Seitenfenster und die Kufen mit Tempflex eingeklebt. Die 2. Bohrung des Leitwerks passt leider nur am T-Rex, somit muss ein neues Loch gebohrt werden.  Ich habe dazu einfach das Originalleitwerk auf das Neue gelegt und dann gebohrt. Außerdem braucht man noch 2 Hülsen damit man das Leitwerk  mit etwas Abstand befestigen kann, ansonsten stößt es am  Heckausleger des Rumpf an. Der Schwerpunkt stimmt nun leider nicht mehr und ich werde wohl 50-60 Gramm Blei in die Nase tun müssen. Das tut mir etwas weh, da das Gesamtgewicht im Moment bei ca. 1100 Gramm liegt.

Beim Erstflug war ich trotz eingeflogener Mechanik etwas nervös, zum einen wegen dem umgebauten Heck, zum zweiten ob der Heli mit dem höheren Gewicht noch richtig fliegt, und ob er, wie in vielen Foren beschrieben, Vibrationen am Heck hat. Die Ausschläge habe ich etwas reduziert, denn Kunstflug möchte ich mit dem Heli ja nicht mehr fliegen. Also, Drehzahl an den Rotor, und beobachten. Vibrationen, Gott sei dank keine. Dann also Pitch rein und abheben, na ja, die Drehzahl bricht schon merklich ein, also von der ehemaligen Schwebedrehzahl auf die Kunstflugdrehzahl geschalten und gut ist. Der Heli fliegt merklich träger als ohne Rumpf aber sehr angenehm. Das Flugbild ist wirklich wunderschön und die Lageerkennung ist merklich besser geworden.
Ich bin mehr als zufrieden mit dem Ergebnis. Und was kommt jetzt? Da ich in der Nase ja Blei habe, denke ich darüber nach eine Beleuchtung einzubauen und das Blei mit etwas sinnvollem zu ersetzen. Weiter mache ich mir Gedanke darüber wie ich die Seitenscheiben einbauen kann und dennoch für aussreichend Kühlung sorgen kann.