T-Rex 150X

Mein kleiner T-Rex 150 und ich, wir sind einfach nie richtige Freunde geworden. Ich hab ihn irgendwann mal dazu gebracht, das er einigermaßen geflogen ist, aber das Flugverhalten war einfach nicht meines. Weiterlesen

Blade 180 CFX

180cfx-web

Lange habe ich mich gegen den Blade 180 CFX gewehrt, nicht weil ich etwas schlechtes über ihn gehört habe, nein, weil ich einfach nicht noch einen Heli in der Größe des 130  haben wollte.
Der Blade 130 fliegt an sich nicht schlecht, hat aber seine Macken und Mängel, welche sich meist erst nach einigen Flügen bemerkbar machen. So finde ich das Heck nicht gut gelöst, zumindest wenn man es reparieren muss. Auch ein wechseln der Servos ist mitunter eine Katastrophe, da zum Teil das Chassis auseinander genommen werden muss. All dies sind Dinge, welche ich nicht nochmal haben muss. Warum nun doch ein Blade 180 CFX? Mein Sohn wollte einen haben und hat dann auch einen bekommen. Tja und dann durfte der Papa auch mal fliegen ( früher war das noch umgekehrt ) und auf einmal war es da, das haben will Gefühl. Der Heli fliegt sich komplett anders wie ein 130er. Er erinnert vom Flugverhalten eher an einen 450er oder 500er Heli. Er hängt perfekt an den Knüppeln, hat richtig Leistung, welche auch in weiten Loopings nicht nachlässt. Dazu ist er sehr wendig, lässt sich aber in jeder Situation präzise steuern. Auch eventuelle Reparaturen gehen besser von der Hand. So lassen sich die Servos einfach und schnell ausbauen. Auch das Heck ist sehr schnell repariert und nicht ein solches Gefummel wie beim 130. Ein weiterer riesen Vorteil ist, dass man das AC3X vom Sender aus einstellen kann. Das AC3X kann man im übrigen nun auch updaten, wofür man aber ein separates Kabel (SPMA3065) benötigt. Ich möchte den 130 nicht schlecht machen, er fliegt wie man es von einem Heli in der Größe erwartet, aber er ist schlecht zu warten und der 180 CFX übertrifft ihn, was die Flugleistung und Flugverhalten angeht, um Welten.

 

Blade QX 180

DSC_4252

Wie auch bei den Helis, ist Blade bei den Quadrocoptern immer wieder für eine Überraschung gut.
Nach dem „großen“ QX 350 mit der GoPro Halterung hat Blade nun einen Quadrocopter in der MQX Größe mit inklusive Kamera auf den Markt gebracht. Diese Kamera ist nicht eingebaut, sondern wird mittels Klettband unter den Quadrocopter gespannt.
Der QX 180 ist dem MQX sehr ähnlich. Es gibt ein Kufengestell zum Befestigen der Kamera, eine andere Haube und eine etwas veränderte Elektronik.

DSC_4255 DSC_4254
Die Kamera selbst besitzt einen Ein/Aus Schalter, einen Schalter um die Aufnahme zu starten und einen Modeschalter mit dem man zwischen Foto und Video Mode hin und herschalten kann. Außerdem einen MicoSD Slot inkl. 2 GB SD Karte und einen Mico USB Anschluss, welcher zum Auslesen der Daten und  zum Laden der Kamera dient.

DSC_4257

Den einzigen Schalter den man aber wirklich benötigt ist der Ein/ Aus Schalter. Die Aufnahme starten oder den Mode ändern kann man bequem während des Flugs vom Sender aus. Natürlich darf man von der Kamera keine Wunder erwarten, es ist natürlich kein GoPro, aber bei genügend Licht sind die Ergebnisse wirklich gut. Auch fliegerisch ist der QX 180 besser als sein Bruder MQX. Er steht nochmal eine Ecke stabiler in der Luft. Wer ab und an mal eine Luftaufnahme oder ein Video machen möchte aber der QX 350 und eine GoPro zu teuer ist, der ist mit dem QX 180 gut bedient. Das Teil macht wirklich Spaß, egal ob mit oder ohne Kamera drunter.

DSC_4265 DSC_4260

 

Der Blade QX 350

WEB_Blade 350Vor einigen Monaten wurde von Horizon Hobby Deutschland der Blade QX 350 angekündigt. Na ja, Quadrocopter hatte ich schon ein paar  und daher hat mich diese Ankündigung im ersten Moment gar nicht so sehr interessiert. Nachdem die ersten Videos von dem noch nicht auf dem Markt erhältlichen Modell im Netz erschienen sind, hat sich das Ganze aber geändert. Der Blade Q350 ist ein Quadrocopter mit GPS Unterstützung und einer Rückkehrfunktion. Von der Bestellung bis zur heutigen Lieferung sind dann noch einige Wochen vergangen. Als die Lieferung heute ankam, konnte ich es kaum noch erwarten das Paket auszupacken. Nach dem Öffnen der Verpackung kommt der vollständig zusammengebaute QX350, Ersatzpropeller und eine Gopro Halterung, welche im übrigen als einziges zusammengeschraubt werden muss, zum Vorschein. Weiter sind neben einer Anleitung, etwas Werkzeug, der Akku und ein 12 Volt Ladegerät enthalten.
Dann gibt es ein DIN A4 Blatt, welche einige Fehler in der Bedienungsanleitung korrigiert.
Und da geht die Verwirrung los. In der Korrektur steht, dass sich in der Progammieranleitung für die DX18 ein Fehler eingeschlichen hat. Man soll nicht Kanal 6 sondern AUX 1 umkehren. Schade nur das meine DX18 Kein AUX 1 hat, sehr wohl aber einen Kanal 6. Ich denke, das ist eine Verwechslung, die beim Übersetzten zustande kam. Stellt man die DX18 auf Englisch um, gibt es auch ein AUX1.
Nach dem Laden des Akkus, dem Zusammenbau der Gopro Halterung, an die im Übrigen auch mein Action Cam von Aldi passt,  ging es dann ans Binden. Da war dann die nächste Ungereimtheit. Man kann Binden „normal“, „mit GPS Unterstüzung“ und „ohne GPS Unterstüzung“ auswählen. Der Unterschied von mit und ohne GPS ist ja klar, aber was „normal“ ist, ist mir nicht klar. Ich habe den QX 350 dann mit GPS Unterstützung gebunden. Danach ging es dann nur kurz raus hinters Haus, viel Zeit blieb nicht vor dem Regen, das war klar. Nach dem Einschalten blinkte der QX in 3X grün, Pause und wieder 3x grün. Ein Zeichen, dass der QX im Smartmodus ist und noch kein GPS Signal hat. Nach ca. 30 Sekunden leuchtet die LED konstant grün und es konnte losgehen. Zuerst muss man den QX aber „scharf schalten“, das mach man, indem man den Heckknüppel schnell nach links und dann wieder nach rechts bewegt. Ist dies geschehen, drehen die Rotoren bereits langsam, ein Feature, welches ich bisher noch bei keinem Quadrocopter gesehen habe. Nach dem „Gasgeben“ hebt der QX langsam ab und steht ruhig in der Luft. Nur leider reagiert die Kiste überhaupt nicht richtig. Ich kann über Nick nicht nach hinten fliegen. Nach einigem Rätseln wurde mir dann klar, dass es sich nicht um einen Fehler handelt, sondern um den sogenannten SAFE Circle, eine Funktion die verhindert, dass der Quadrocopter den Piloten verletzt.
Das Fliegen in diesem Smartmodus ist für einen geübten Piloten etwas verwirrend, denn man gibt mit dem Gas nicht den Befehl zum Steigen und Sinken, sondern die Höhe vor. Das bedeutet, bei Pitch ganz oben, oder eben Vollgas, steigt der QX auf 45 Meter und wartet da. Nimmt man nun das Gas zurück in die Mitte, dann fällt der QX auf 22,5 Meter und nimmt man das Gas ganz raus, dann landet der QX. Mit Roll und Nick verhält es sich ähnlich, egal wie der QX steht, also wohin die Vorderseite zeigt, steuert man rechts, fliegt der QX nach rechts, steuert man nach vorne fliegt der QX vom Piloten weg, selbst wenn der QX im Nasenflug ist.
Schaltet man in den Stabilitäts- oder Agilitätsmodus, dann verhält sich die Steuerung wie man es von einem Modell gewohnt ist. Wenn ich nicht gerade filme, wird dies wohl der von mit bevorzugte Modus sein.
Die Rückkehr Funktion konnte ich leider nicht mehr testen, denn in der Zwischenzeit hat es angefangen zu regnen. Das hole ich aber bestimmt in den nächsten Tagen nach.
EDIT1:

In der Zwischenzeit  habe ich einige Flüge mit dem Blade QX 350 absolviert und bin immer noch begeistert von dem Quadrocopter. Die Rückkehr Funktion habe ich nun auch getestet. Mit durchaus gemischten Gefühlen habe ich den Schalter umgelegt und zugeschaut wie der Blade zuerst etwas gestiegen ist und dann zum Startpunkt zurückgeflogen ist. Am Anfang sieht es so aus als würde der Blade am Zielpunkt vorbei fliegen, jedoch täuschte das nur. Hat der Quadrocopter seinen Zielpunkt erreicht, dann beginnt er langsam zu sinken und setzt dann Butterweich auf.
Die ersten Luftbilder und Videos habe ich in der Zwischenzeit auch gemacht, allerdings mit einer GoPro Hero 3 Silver Edition und nicht mit meiner Aldi Cam.

DCIM100GOPRO

In der Zwischenzeit hat der 350qx auch ein Firmwareupdate erhalten. Einen Bericht gibt es hier.

Umbau der DX8 Mode 2 zu Mode 1

Die DX8 von Spektrum wird standardmäßig immer mit Mode 2 ausgeliefert, man kann sie jedoch laut Werbung sehr einfach auf Mode 1, 3 und 4 umbauen.
Ganz so einfach wie ich mir das vorgestellt habe und geht das dann doch nicht und das obwohl ich schon eine ganze Menge Sender umgebaut habe. Kompliziert ist das eigentlich nicht, jedoch lässt die Anleitung da einige Fragen offen. Weiterlesen