T-Rex 150 DFC

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Lange hab ich mich gegen den kleinsten Pitchheli von Align gewehrt. Man hat viel Schlechtes über den kleinen gelesen. Allerdings ist die bei diversen Blade Helis, welche ich mit viel Spaß erfolgreich durch die Luft jage, ebenso. Bestellt wurde schließlich die Grundversion, ohne zusätzlichen Spektrum Satelliten, denn da liegen noch genügend in der Werkstatt rum. Weiter wurden mit bestellt:

–          Ladegerät

–          Weitere Akkus (die Originalakkus gibt es im zweier Pack)

Nach dem auspacken stellt man zuerst fest, daß es nur eine Kurzanleitung gibt. Die vollständige Anleitung findet man im Internet. Auf der kleinen Anleitung findet man sogar einen QR Code mit dem Link, was aber nicht viel bringt wenn man diese mit dem PC lesen möchte. In der Anleitung findet man dann eine Programmieranleitung für Futaba, JR sowie Spektrum Sender. Ich habe allerdings die Werte diesem Video übernommen:

Nach dem Programmieren geht es am Binden. Bei einem DSMX Satelliten ist es wichtig die Anleitung ganz zu lesen, denn sonst überliest man einen wichtigen Punkt, nämlich das man bei DSMX zusätzlich zum Bindestecker beim Akku einstecken noch die SET Taste auf der Elektronik des T-Rex 150 drücken muss. Sofern man im Sender DSMX und eine Pulsrate von 11ms eingestellt hat, bindet der T-Rex 150 auch in dieser Konstellation. Nun noch den Bindestecker (bei noch eingestecktem Akku) abziehen und los kann es gehen.
Ich habe außer einem Funktionstest, ob alle Steuerrichtungen korrekt sind, auch noch den Roll Poti gleich auf 13 Uhr hoch gedreht, da ich ja mit dem Kleinen ja nicht nur schweben, sondern auch etwas Turnen möchte.
Schade finde ich das sich Align eine gedruckte Anleitung gespart hat. Die paar Blätter Papier hätten sie sicherlich nicht in den Ruin getrieben. Weiter frage ich mich warum dem Modell, wie in dieser Klasse üblich, kein Ladegerät oder wenigstens ein Ladekabel beiliegt. Da es sich bei dem Akku nicht um einen Standard Anschluss handelt, passiert es sicherlich dem einen oder anderen, daß er zwar einen Heli mit Akku hat, diesen Aber nicht laden kann. Ein Tipp von meiner Seite, bei MyLipo gibt es sowohl 3rd Party Akkus als auch ein Ladekabel. Der Versuch die anderen, dem Bausatz beiliegenden, Rotorblätter zu testet, schlug leider auch fehl. Es fehlte am passenden Innensechskantschlüssel. Selbst nach 15 Jahren Modellbau gibt es in meiner Werkstatt keinen passenden Schlüssel.
Der erste Schwebeflug im heimischen Wohnzimmer war schon mal erfolgreich. Aber wie es meist ist, wenn ich mir ein Modell kaufe, draußen regnet es mal wieder.

Edit 1:
Im freien macht der kleine dann wirklich Spaß, Leistung ohne Ende und sehr wendig. Dazu kann man das Teil wirklich gut seinen Bedürfnissen anpassen.

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Edit 2:
Irgendwie ist der kleine zwar wendig und man kann ne Menge einstellen, aber so richtig meiner ist er nicht. Ich brauch unheimlich viel Platz, er wird immer sehr schnell und ich hab richtig zu arbeiten um ihn unter Kontrolle zu halten. Nach einigem hin und her bin ich drauf gekommen das mein Pitch nicht stimmt. Da aber alle meine Pitchlehren zu groß sind, habe ich einfach beide Blätter nach vorne geklappt und siehe da, bei weitem nicht parallel. Ich könnte dies nun im Board des T-Rex 150 korrigieren oder die Pitchkurve verstellen. Ich habe mich dann aber für die dritte Möglichkeit entschieden und die Pitchmitte in den Servoeinstellungen verändert.
Der erste Eindruck war positive, aber wie üblich wenn ich was testen will, es regnet mal wieder und so konnte ich nur kurz testen.
Mal sehen ob das teil jetzt fliegt wie er soll.

 

 

 

 

T-Rex 450 Airwolf

Als großer Airwolf Fan wollte ich schon lange einen Airwolf Rumpf für den 450er Rex haben.
Allerdings wollte ich auch nicht auf den 450er Trainer verzichten. Nachdem mir ein Vereinskollege einen gebrauchten 450er verkauft hat, stand dem Airwolf Rumpf nichts mehr im Weg.

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Eigentlich wollte ich einen Rumpf von Align oder Heli Artists, die meines Wissens nach baugleich sind. Leider waren beide nicht lieferbar, so habe ich zu einem Rumpf von BMI gegriffen, welcher mit Einzugsfahrwerk auch noch bedeutend günstiger war als die anderen beiden. Als der Rupf gekommen ist war ich doch überrascht als ich die Haube abgenommen habe. Steht da nicht Heli Artist auf einem der Spanten 🙂 .
Der Einbau gestaltet sich einfach. Zuerst wird das Einzugsfahrwerk eingestellt und mit einem Servo versehen, welchen man nur mit doppelseitigem Klebeband einklebt. Dann wird die Mechanik eingebaut. Die Befestigungsbohrungen sind bereits vorhanden und es werden lediglich ein paar Holzbrettchen als Abstandshalter eingelegt und der Rumpf an den originalen Kufenbefestigungen verschraubt. Um das Heck einzubauen habe ich das Heckteil abgebaut, die Mechanik in den Rumpf geschoben und habe dann das Heckteil wieder angeschraubt. Leider ging das nicht so ohne weiteres und ich musste erst 2 Löcher in den Heckausleger bohren um die Schrauben anzuziehen. Die Löcher habe ich mit kleinen schwarzen und weißen Aufklebern „versteckt“.
Alles in allen ist der Umbau in wenigen Stunden erledigt.
Beim Erstflug hatte ich ganz schön feuchte Hände. Fliegen tut der kleine Wolf etwas träge, was aber kein Problem ist. Lediglich das der Heckrotor etwas verzögert arbeitet ist sehr gewöhnungsbedürftig.
Aber das Flugbild entschädigt für alles.

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Edit:15.09.2015
Heute habe ich das nachgerüstet, was mir schon die ganze Zeit gefehlt hat, Raketenwerfer! Natürlich keine echten, sondern nur Attrappen, aber irgendwie müssen die einfach sein. Da ich für den 450er Rumpf keine gefunden habe, habe ich kurzerhand selber welche gezeichnet und auf meinem 3D Drucker ausgedruckt.

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Nach dem lackieren habe ich noch die Hydraulikleitungen aus Draht gebogen und in die vorgefertigten Löcher geklebt.

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Am Schluss habe ich das ganze einfach mittels extra starkem doppelseitigem Klebeband am Rumpf befestigt. Auf den Fotos sieht das ganze etwas grob aus, aber wenn man es in natura sieht fällt das nicht ins Auge.

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Wer den Raketenwerfer nachdrucken will, das STL File gibt es auf Thiniverse als Download

T-Rex 550e Pro DFC

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Nach langer Zeit habe ich mir mal wieder einen größeren Heli gegönnt. Meine 600er kommen langsam in die Jahre und da ich bei meinen 6 Zellen bleiben wollte, fiel meine Wahl auf einen T-Rex 550e Pro DFC. Dieser 550er hat das Heckrohr und auch den Kopf vom 600er, fliegt aber mit 6 Zellen  und ist daher genau das was ich gesucht habe. Zum Einsatz kommen folgende Komponenten:

  • 730MX Brushless-Motor mit 850 kV
  • Castle Talon 90 Brushless-Regler
  • 3 x Align DS 615 auf der Taumelscheibe
  • Align DS 655 am Heck

Als Stabi kommt ein Mini VStabi mit der Software Version 5.3 zu Einsatz.
Wie bei Align schon immer der Fall, waren auch dieses Mal sehr viele der Komponenten schon vormontiert. Allerdings sind im Gegensatz zu früher alle Schrauben nur mit der Hand angezogen, so dass man sich keine Gedanken machen muss welche der Schauben man nochmals rausschrauben und mit Schraubensicherung versehen muss. Man muss einfach alle Schrauben rausschrauben, mit Schraubensicherung versehen und endgültig festschrauben. Meiner Meinung ist das besser als früher.
Der Aufbau als solches beinhaltet keine Überraschungen und geht flott von der Hand. Das einzige was mir etwas Kopfzerbrechen bereitet hat, war die Position des Reglers. Diesen habe ich dann schlussendlich mittels Klettband unter der Akkurutsche befestigt.
Der Einbau der Elektronikkomponenten  war auch kein Problem, jedoch war dann gleich das erste Servo kaputt, das ließ sich nur durch leichtes klopfen auf das Gehäuse überreden. Na ja, zum weitern Zusammenbau bliebe es erst mal drin, wurde dann aber vor dem Erstflug getauscht. Beim Einstellen des VStabi, fiel dann auf das alle Wege viel zu groß waren, und ich musste alle Kugelköpfe, entgegen der Anleitung, weiter innen Einschrauben. Nach 3 Abenden war es dann vollbracht der Heli war fertig.
Da es in der Zwischenzeit sehr früh dunkel wurde musste der Erstflug aufs Wochenende verschoben werden. Es war zwar ziemlich windig, aber ich wollte einfach wissen ob der Heli funktioniert. Auch nach so vielen Helis habe ich immer noch weiche Knie wenn es ums einfliegen geht. Also Akku ran, warten auf das Zucken der Taumelscheibe, mit der das VStabi die Bereitschaft meldet und dann rauf auf den Platz. Nochmals tief durchatmen, dann die erste Flugphase aktivieren. Der Rotor beginnt sich zu drehen, wird schneller, aber leider nicht schnell genug. Die anliegende Drehzahl reicht nicht zum Fliegen. Erstmal die Programmierung des Senders überprüft, aber da scheint alles zu stimmen.
Der verwendete Akku ist zwar voll aber nicht mehr der Beste. Nach einem Wechsel auf einen neuen Akku, geht das ganze schon besser ab. Etwas Pitch und der Heli hebt problemlos ab, jedoch ist er etwas sehr agil am Knüppel. Also nochmals landen und den Servoweg auf Roll und Nick verkleinern. Jetzt passt es grob und der erste Rundflug startet. Auch auf dem Rücken funktioniert der Rex problemlos.

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Jetzt muss ich das Ganze noch etwas feinjustieren, aber nicht bei dem Wind.

To be continued.

T-Rex 450 FBL

Tja, was tun wenn alles an einem Heli funktioniert? Man baut ihn um!
Nachdem einer meiner beiden 600er seit über einem Jahr erfolgreich Flybarless fliegt habe ich mich entschlossen das ganze auch bei meinem T-Rex 450 Sport zu testen.
Da mir aber ein V-Stabi, wie im großen Rex, für den kleinen zu kostspielig war, habe ich mich für das Align 3G System entschieden.
Das System kommt mit der 3G Elektronik ,einem neuen Rotorkopf und alle weiteren für die Umrüstung notwendigen Teile.
In meinem speziellen Fall mussten aber erstmals die Servos getauscht werden, da die vom mir verwendeten Taumelscheiben Servos Savox SH-0254 zu langsam waren und das Heckservo Logictech LTG 3100G wollte ich nicht zusammen mit dem System testen.
Als Taumelscheiben Servos verrichten nun Align DS410 ihren Dienst und am Heck werkelt nun ein Align DS420.
So sieht das Setup nun aus:

 

Motor:
Original Align 450M
Regler:
YGE 40 V4
Ritzel:
14 Z
Taumelscheiben Servos:
Align DS410
Gyro:
Align 3G
Heckservo:
Align DS420

Als nächstes soll man nun die Kugelköpfe der Anlenkung zwischen Servo und Taumelscheibe wechseln. Meiner Meinung macht dies bei einem 450 Sport nicht unbedingt Sinn, da die neuen Kugelköpfe genau wie die alten aussehen, ich habe sie aber dennoch getauscht. Der weitere Umbau des Kopfes ist in der Anleitung sehr genau beschrieben und geht recht schnell von statten. Man sollte nur darauf achten alle Schrauben nochmals zu lösen und mit Schraubensicherung zu versehen und den Taumelscheibenmitnehmer möglichst parallel zum Kopf zu befestigen.
Die 3G Elektronik wird nun einfach zwischen Empfänger und Servos eingeschleift, der Sensor mittels beiliegendem Kabel an die Elektronik angeschlossen. Wichtig ist das der Sensor so ausgerichtet wird, daß der Pfeil nach vorne oder hinten zeigt.
Im nächsten Schritt wird nun überprüft ob bei Null Grad Blattanstellwinkel mechanisch alles rechtwinklig ist. In meinem Fall musste ich die beiden Gestänge von der Taumelscheibe zu den Blatthaltern, gegenüber der Anleitung, um 2,5 mm verlängern damit die Null Grad auch wirklich erreicht wurden.
Das eigentliche Setup wird gemäß der Anleitung ausgeführt und ist in wenigen Minuten erledigt. Dabei ist darauf zu achten, daß alle eventuell vorhandenen Einstellungen, Mischer e.t.c in der Fernsteuerung ausgeschaltet sind, bzw. in ihre Grundeinstellung zurück gesetzt werden und die Pitcheinstellungen nur mit dem Taumelscheibenmischer eingestellt werden. Nach dem Setup hatte ich folgende Werte im Taumelscheibenmischer meiner Graupner MX22 eingestellt:

Pitch: +39
Roll: +63
Nick: +63

Der Erstflug war eigentlich unspektakulär, jedoch mussten im Gegensatz zum V-Stabi, im 600er Rex, noch einige Einstellungen vorgenommen werden. Zum ersten mussten die Roll- und Nickwerte im Taumelscheibenmischer auf 45% zurück genommen werden, jedoch ohne im 3G Setup zu sein. Dadurch verringert sich die Drehrate, ähnlich wie bei einem Heckgyro. Dann musste die Empfindlichkeit auf Roll und Nick zurück genommen werden, da der Heli stark zu schwingen begonnen hat wenn der Heli schneller wurde. Richtig cool sah das bei einer schnell geflogenen Rolle aus. Dazu werden die beiden Potis an der Elektronik verstellt. In meinem Fall von 12 „Uhr“ auf ca. 10 „Uhr“. Weiter musste die Empfindlichkeit des Heckgyros um 12% gegenüber meiner Logitech Kombi reduziert werden.
Bisher bin ich mit dem System sehr zufrieden. Auch auf dem Rücken fliegt der Heli absolut stabil, besser als ich ihn mit Paddeln jemals eingestellt bekommen habe.
Fliegen tue ich im übrigens jetzt mit folgenden Taumelscheibenmischer Werten

Pitch: +39
Roll: +45
Nick: +45

Mein bisheriges Fazit: Viel besser als in vielen Foren etc. beschrieben, jedoch sollten einige Punkte überarbeitet werden. Positiv ist vor allem das einfache Setup, negativ vor allem die nicht immer ganz schlüssige Beschreibung, die wirklich einige Fragen offen lässt und dass man das wippen bei schnellen Flügen nicht wirklich weg bekommt. Daher:

T-Rex 450 Sport Flybarless (µRondo)

So richtig in den Griff habe ich den Heli mit dem 3G System nicht bekommen. Es hat gut funktioniert solange man nicht zu schnell geflogen ist oder wirklich hart gesteuert hat. Es musste also etwas geändert werden.So hab ich das 3G System kurzerhand aus dem Heli verbannt und gegen ein µRondo von der Fa. Pro-RC getauscht. Das µRondo ist sehr viel kleiner als das 3G und da es als Eingangssignale Standard Empfänger, Summensignal Empfänger (Futaba, Jeti,…), den direkten Anschluß von ein oder zwei Spektrum Satelliten Empfängern und Futaba S-Bus Empfänger akzeptiert wird das System auch viel übersichtlicher, das in meinem Fall nur noch ein kleiner Spektrum Satelliten Empfänger zum Einsatz kommt.Das Setup ist etwas gewöhnungsbedürftig, geht aber zügig von der Hand und so war der komplette Umbau mit Setup in 2 Stunden erledigt.Der Erstflug hatte dann eine kleine Überraschung zu bieten, der Heli stand auf seinem Startplatz und nichts passierte, keine Drehzahl. Nach einigem suchen bin ich dann darauf gekommen dass das „Gas Signal“ falschrum ging. Also Servorevers programmiert, aber das half leider auch nichts. Die Lösung war dann letztendlich ganz einfach. Ich habe meinen Graupnersender mittels eines PC Programms so eingestellt dass die Kanäle 1 und 6 vertauscht sind. Das bezieht sich aber nur auf die Ausgänge, die Servoumkehr muss auf dem Ursprünglichem Kanal erfolgen.Also dann los, dar Heli wird leicht, hebt ab und schwebt. Das war mal kein Problem. Dann los zum schellen Rundflug, auch kein Problem, kein Wippen wie beim 3G. Die erste Rolle war dann so schnell beendet dass ich nicht mal zum Aussteuern gekommen bin. Darauf hin wurden die Wege der Taumelscheiben Servos von 100 auf 80% reduziert.
Das ganze System fliegt nach den ersten 2 Flügen viel besser als das 3G nach Monaten mit vielen Stunden rumprobieren.

T-Rex 450 Sport

ls mein T-Rex 450 sich aufgrund eines gelockerten Heckriemens aus dem Rückenflug direkt auf unsere Piste auf dem Flugplatz legte, lohnte sich eine Reparatur nicht mehr wirklich. Die neuen T-Rex Modelle 450 Sport sowie 450 Pro waren auch am Markt und mein Kunststoffkopf hatte in der Zwischenzeit auch einiges an Luft bekommen.Da ich kein Freund von Starrantrieben bin, viel mir die Wahl nicht schwer. Es sollte ein Sport werden.
Also flux bestellt und 2 Tage später war der Heli da. Die Verpackung war wie immer vorbildlich, in der großen Schachtel waren 4 weitere Schachteln enthalten, in der die einzelnen Baugruppen wiederum in Kunststoffbeuteln eingepackt waren.

Der Rotorkopf war weitgehend fertig gebaut, jedoch fehlte an etlichen Schrauben die Schraubensicherung. Also alle Schrauben raus, Schraubensicherung drauf und wieder rein. Dann noch die Padelstange und Padelwippe dran, sowie die Gestänge zusammengeschraubt und angeklipst. Die Anlenkungen waren zum Teil bereits in der richtigen Länge vorgefertigt und mußten nur noch eingeklipst werde. Das macht das Bauen und das Einstellen einfacher.
Die beiden Hälften des Chassis waren auch schon weitgehend vormontiert, so dass die Montage auch schnell erledigt war.

Der Rest des Zusammenbaus war Routine. Beim Einbau der Servos war ich von den neuen Steckhaltern begeistert. Diese werden in die Aussparung an der Servo Öffnung gesteckt und man kann dann das Servo problemlos festschrauben ohne dass einem die kleinen Kunststoffteile immer wieder runter fallen.

Ich hab jetzt ca. 25 unterschiedliche Helis gebaut, aber so präzise und genau wie dieser Kleine waren sie selten gefertigt.
Das ganze System ist wirklich durchdacht und es hat sehr viel Spaß gemacht das Modell zu bauen.

 

Verbaut wurden folgende Komponenten:

Motor:
Original Align 450M
Regler:
Original Align 35 A / YGE 40 V4
Ritzel:
14 Z
Taumelscheiben Servos:
Savox SH-0254
Gyro:
Logictech LTG 2100T
Heckservo:
Logictech LTG 3100G

 

Beim Erstflug war ich über die Leistung des Motors doch angenehm überrascht.
Während die Leistung meines T-Rex 450S mit dem 430X im Rücken, mit dem 11 Ritzel, gerade so ausreichte, musste ich die Drehzahl des T-Rex 450 Sport ausgestattet mit dem originalen 450M und einem14 Ritzel doch erheblich reduzieren, wobei viel mehr Drehmoment vorhanden ist. Fliegen tut der 450 Sport wie zu erwarten war sehr ruhig. Einzig beim Heck muss ich noch etwas einstellen, das steht noch nicht so wie ich mir das vorstelle. Aber das bekomme ich aber auch noch in den Griff.

Update 08.04.2010.

Das Heck steht in der Zwischenzeit recht ruhig, die Empfindlichkeit war etwas hoch. Diese habe ich jetzt um satte 12% zurück genommen, jetzt ist es um einiges ruhiger geworden.
Weiter wurde der originale Regler gegen einen YGE40 V4 getauscht um endlich im Regler Betrieb fliegen zu können, da der Align im Reglerbetrieb wirklich schwach ist und von mir grundsätzlich mit Gaskurfe im Stellerbrieb geflogen wurde.
Die wenigen Flüge, welche ich bisher machen konnte, haben mich aber überzeugt das dies die richtige Entscheidung war.
Das Einzige was ich an dem Regler wirklich zu bemängeln habe, ist die Tatsache das keine Stecker auf zum anschließen des Motors dabei sind.

Das sind meine Einstellungen des Reglers:

Timing 18°
Brake Off
Akku LiPo / Slow Down
Cut off voltage 3.0
Freew. on / Gov
P 0.9
I 0.05
Startup speed Heli slow
PWM 8kHz
Startup power Auto

Hier noch ein paar Flugbilder:

T-Rex 450 S

Nachdem ich den 450X verkauft und den Mini Titan in eine Hughes 500 verwandelt habe, da ich mit den „kleinen“ Helis einfach keinen Spaß mehr hatte, hab ich im Sommer 2009 wieder zugeschlagen. Ein T-Rex 450S GFK mit einer gelben GFK Haube und HT Rotorblättern wurde geordert und an einem Abend zusammen gebaut. Weiter wurden die weißen Leitwerke durch CFK Leitwerke ersetzt und der Dekorsatz der gelben Haube durch geplottete Aufkleber ersetzt. Der Aufbau ging problemlos vonstatten und auch der Erstflug war völlig unspektakulär. Durch die etwas schwerere GFK Haube und die sehr leichten Leitwerke musste ich aber am Heck 10 gramm Blei anbringen, da das Flugverhalten, vor allem am Heck, sonst nicht ganz ausgeglichen war. Jetzt fliegt der Kleine sehr ruhig in allen Lagen. Diesen Heli setze ich jetzt ein, wenn ich nicht viel Platz zum Fliegen habe und dennoch etwas „turnen“ will.

Motor:
Original Align 430X
Regler:
Original Align 35 A
Ritzel:
11 Z
Taumelscheiben Servos:
Savox SH-0254
Gyro:
Logictech LTG 2100T
Heckservo:
Logictech LTG 3100G

T-Rex 450 X

Als ich den T-REX 450X das erste mal sah, war ich schlichtweg begeistert. Das Teil sieht aus wie ein kleiner Raptor und funktioniert auch so. Er hat die gleiche Pitchwippe wie ein Rappi, alles ist sehr sehr ähnlich, nur eben eine Nummer kleiner. Der 450X ist einer der ersten aus der Rexfamilie. Die neuere Generation hat nun eine 120 Grad Anlenkung. Beim Zusammenbau die erste Ernüchterung. Alles hat sehr viel Spiel und macht eigentlich einen eher wabbeligen Eindruck. Es war auch der erste Heli bei dem ich nach dem Zusammenbau Blasen an den Händen hatte. Die lag an der vielen Schrauben und den kleinen „Uhrmacher Schraubendreher“.
Aber dennoch wagte ich mich beim Helipoint Indoor Meeting an den Erstflug.
Den Rex hingestellt, Drehzahl an, Hoppla…die ist aber hoch…was soll´s, Pitch rein und hoch. Was soll ich sagen, das Teil hat zwar viel Spiel, aber er steht dennoch einfach in der Luft vor mir. Einfach unspektakulär , fast schon langweilig.
Einige Wochen später (wegen der niedrigen Temperaturen) ging es dann raus auf die Wiese und der Rundflug wurde getestet. Das war genauso wie der Erstflug, einfach los und gut. Auch Rollen Turns oder Loopings sind kein Problem. Der Rex hat zwar spiel aber ich glaube fast der braucht das.
Ein Manko hat der Rex aber dennoch: Das Aussehen. Das Chassis und auch alle anderen Kunststoffteile sind grau, und das sieht wirklich nicht gut aus.